Test
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05.09.2017

Praxis

Radial StageBugs im Einsatz

Wenn eine Band mit einem kompletten Satz DI-Boxen und Phantom-Adaptern im Gepäck zum Gig kommt, schaut der Tontechniker meist etwas irritiert, ist dann aber froh, sich lediglich ums Mischen und nicht großartig um die Verkabelung auf der Bühne kümmern zu müssen. Ein derart gut vorbereitetes Auftreten schont von vornherein die Nerven, da gleich das Gefühl aufkommt, dass sich die Band schon im Vorfeld Gedanken macht, wie ihre Signale sauber ins Pult kommen. Die StageBugs sind unkompliziert im Handling und einmal aufgebaut, tun sie ihren Dienst. Auch die Strapazen einer 10-tägigen Tour haben sie ohne Blessuren überstanden. Das Potenzial reicht jedoch deutlich weiter. Störsignale eliminieren sie zuverlässig und gerade das SB-5 mit seinen speziell auf Piezo-Tonabnehmer ausgerichteten Eigenschaften hat einige der Haustechniker auf Tour überzeugt. Ebenso konsequent traten die StageBugs im Studio auf. Vor allem bei einer Liveaufnahme konnten die kleinen Insekten ordentlich Punkte sammeln. Dank ihrer Größe sind sie im Gitarrenkoffer oder auf dem Pedalboard bestens aufgehoben, um sie im Zweifelsfall immer an Bord zu haben – auch wenn der Techniker auf seine eigene Lösung besteht. Man kann ja nie wissen.

In den Klang mischen sich die StageBugs kaum ein. Lediglich die aktiven Varianten geben dem Sound einen Tick Wärme, indem sie Picking-Gitarren die Schärfe nehmen und das Fundament etwas mehr betonen.

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