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Test
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03.07.2009

Pearl P-3002D Demon Drive Doppelpedal Test

Doppelfußmaschine

Der himmlische Dämon

Der Name Pearl wirkt wie ein Relikt der Eighties. Man stellt sich Schlagzeuger mit Vokuhila-Minipli und bunten Stoffhosen vor, die in Lehr-DVDs von anno dazumal auf den Pearl-Sound schwören. Pearl, das klingt nach Perlmutt, nach perligen Sounds und vor allem nach Glam-Rock. Wen wundert es da, dass vor allem Endorser wie Ian Paice von Deep Purple oder Eric Singer von Kiss fast Sinn gebend für diese Marke sind, oder ein Dennis Chambers in der bereits erwähnten zeltgroßen und immer gleichen Stoffhose in den ebenso bereits erwähnten Achtziger und Neunziger den Großteil seiner Lehr-DVDs an einem – na klar: Pearl-Drumset gespielt hat. Ein wahrscheinlich unumgänglicher Bestandteil des Werdegangs eines Drummers ist der „Pearl-Export-Moment“. Man liest ein Band-Inserat in einem einschlägigen Szene-Fachblatt, trifft die Band zur Test-Probe in deren altem Probe-Bunker und darf immerhin auf dem Schlagzeug des Vorgängers spielen, das noch da steht: Ein Pearl Export Drumset von 1989 mit gewelltem Piano-Black-Wrap und einer braunen Staubschicht mit Bierflecken.

Von ihrer Staubschicht hat sich die Firma indes längst befreit. Mit grundsoliden Einsteigersets und wettbewerbsfähigen High-End-Drums wagen sich die Japaner jetzt sogar etwas weiter vor: „Das schnellste, leichtgängigste und vielseitigste Pedal auf der Welt“ wollen sie erfunden haben. Eine echte Revolution? Oder pathetisch und lächerlich? Wir sind die schnellste Redaktion der Welt und testen für euch als die Ersten von allen das „Eliminator Demon Drive Pedal“ von Pearl.

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