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06.09.2012

Backstage-Quickie: 10 Fragen an Nneka

Hip-Hop, Reggae, Soul, Jazz, Afrobeat! Diversität ist Programm bei Nneka - und das nicht nur in der Musik!

In Warri, Nigeria geboren und aufgewachsen, siedelt die Tochter eines Nigerianers und einer Deutschen mit 18 Jahren nach Hamburg über. Mit dem Hip-Hop-Dj Farhot macht sie ab 2003 die ersten Tracks, bevor das Musikbusiness auf sie aufmerksam wird und 2005 das Debut-Album "Victims of Truth" erscheint. Als Vorbilder auf der Platte sind klar Lauryn Hill, ihr Landsmann Fela Kuti, Bob Marley und Vertreter modernen Raps wie Mos Def, Talib Jweli und Mobb Deep, herauszuhören.

Aber der Bezug ist nicht nur musikalisch, sondern auch textlich und thematisch: Politisches Engagement, wie z.B. beim Titeltrack ihres aktuellen Albums "Soul is Heavy", wechselt sich ab mit spirituellen Themen und der Verarbeitung des Lebens als Migrantin in Deutschland.

Diese Mischung machts! Kein Wunder, dass sich schon mit dem Zweitling internationaler Erfolg einstellt: "No Longer at Ease" erreicht in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Top 50 und hat mit "Heartbeat" auch einen ersten Hit. Ausgiebige Tourneen im Vorprogramm namhafter Künstler wie Patrice und Seeed und auf gut besuchten Festivals, wie dem Chiemsee Reggae Summer bringen Nneka weiter nach vorn.

Mittlerweile ist Nneka weltweit unterwegs: u.a. nahmen sie Nas, The Roots und Damian Marley in den USA mit auf Tour, Auftritte in mehreren Staaten Afrikas und Asiens folgten. Unterwegs zu sein scheint der jungen Sängerin zu liegen - Ehrensache, ihr im Backstage-Bereich mal unseren Fragebogen aufzudrängen.

1) Musik bedeutet mir...

... Liebe!

2) Wenn ich kein professioneller Musiker geworden wäre, ...

... würde ich vielleicht in einem Museum an der Universität arbeiten. 

3) Ich habe mein Instrument gewählt, weil... 

... mich weniger als Musiker gefühlt hab, als ich nur gesungen hab.

4) Ich glaube die wichtigste Musikequipment-Erfindung aller Zeiten ist...

... Leben!

5) Von all meinen Musikaufnahmen bin ich am stolzesten auf...

... die Tatsache, dass ich meine eigene Musik mache und es immer noch liebe!

6) Mein wahrscheinlich schönster Moment auf der Bühne war...

... das erste Konzert mit meiner eigenen Band!

7) Wenn ich im Musikbusiness das Sagen hätte, wäre das Erste was ich ändern würde...


... das Frauen in ihren Musikvideos Klamotten an haben müssen!

8) Ich bekam eine Chance auf eine Musikerkarriere, weil...

... sich das ganz natürlich ergeben hat.

9) Mein Tipp für junge Musiker, die eine Karriere im Musikbusiness starten wollen, ist...

... ihre eigene Identität und Einzigartigkeit, Leidenschaft und Liebe zu behalten!

10) Welcher Ton macht die Musik?

Gott in der Musik!

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