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19.08.2020

Mobile DJs aufgepasst: VirtualDJ funktioniert nun mit der Denon Prime Range – inklusive Stems-Mixing, Touch-Bedienung und Video-FX-Control

Gute Nachrichten für VirtualDJ User, die schon öfter mit einem Auge neidisch zu dem Denon DJ Prime Line-up geschielt haben, das bisher ausschließlich Engine OS und Serato Usern vorbehalten war. Ab sofort sind alle Prime-Geräte bis auf den Prime GO (hier im Test) kompatibel mit der beliebten DJ-App aus dem Hause Atomix (zu unseren VDJ-Workshops bitte hier entlang) und die Integration darf man auf den ersten Blick wohl als äußerst gelungen betrachten, wenn man sich die ersten Screenshots einmal anschauen mag.

Die Steuerung für VirtualDJ umfasst dabei je nach Modell die typischen Mixer-, Controller- oder Player-Features, in den letzten Fällen also auch farbige Wellenformen, Steuerung via Touchscreen, selbst Video-FX und die FX-Displays werden eingebunden.

VirtualDJ

... hat ja gerade mit der Version 2021 neue interessante Funktionen eingeführt (hier im bonedo.de-Test), wobei gerade auch das neue Stems-Mixing-Feature, bei dem sich Instrumente und Vocals über die EQ-Regler an einem entsprechenden Controller/Mixer steuern lassen, den DJ live Mashups on-the-fly generieren lassen. 

Das soll nun auch mit der passenden Hardware funktionieren, außerdem können die Touchscreens für diverse Befehlseingaben benutzt werden, ihr habt eine Online-Tastatur am Gerät zur Verfügung, könnt Gesten-Eingaben nutzen etc. 

Mein erster Schnellcheck am Prime 4 zeigte eine echt unkomplizierte Inbetriebnahme und umfangreiche Steuermöglichkeiten bei diversen Ansichtsoptionen für das Display am Controller. Die Unterstützung der Loop- und FX-Abteilungen sowie der Pads und der kleinen OLED-Displays für Video-FX und Co ist ebenfalls gegeben. Was anscheinend noch nicht hinhaut, ist die Zuweisung einer dedizierten Playlist zum Zone-Playout sowie die In-Jog-Displays, aber vielleicht wird hier noch nachgereicht.

Für mobile DJs, die VirtualDJ für sich als Software auserkoren haben, jedenfalls eine interessante Sache. Und eine Alternative zu Serato, falls man lieber mit dem Laptop und einem der besagten Geräte arbeiten möchte, statt den Standalone-Modus der SC5000/60000 und Prime 2/4 zu nutzen. 

Das Ganze funktioniert unter VirtualDJ 2021, die neuste Firmware (ab Engine 1.5.1) für die jeweilige Hardware ist obligatorisch. Und wenn ich dies noch anfügen darf: Auch die neuen RANE-Flaggschiffe kooperieren mit VirtualDJ, beispielsweise der Seventy-Two samt Display und der Twelve MK2 (hier im Test) Turntable Controller.

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