Test
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24.08.2018

Laserworld DS 3000 RGB Laser Test

RGB Laser

Laserprojektor

Für die professionelle Lichtshow konzipiert ist der Laserworld DS 3000 RGB Laser. Er entstammt der 2018 überarbeiteten Diode Serie, die als reine Diodenlösung entwickelt wurde. Laut des schweizer Herstellers Laserworld soll der 3000er DS "sowohl für Einsteiger als auch professionelle Nutzer bestens geeignet sein." Allerdings sind mit "Einsteiger" keinesfalls ambitionierte Laien gemeint. Immerhin handelt es sich um einen Laser der Klasse 4. Laut OStrV (Verordnung zu künstlicher optischer Strahlung) muss für diese als "gefährlich" eingestufte Laserklasse ein Laserschutzbeauftragter bestellt werden. Also, Einsteiger: Ja, aber mit Fachkunde bitte. Überzeugen will er idealen Strahleigenschaften, schöner Farbmodulation, simpler Bedienbarkeit und kompakten Maßen. Zielsetzung war es, die Lücke zwischen simplen Einsteigergeräten und hochprofessionellem Equipment in der Mitte zu schließen. Aber der Reihe nach.

Details

Konstruktion und Aufbau

Das rechteckige Gehäuse besteht aus Metall und ist insgesamt äußerst solide konstruiert. Konzipiert ist das Gerät mit der Sealed Housing Technology. Das Resultat ist, dass sämtliche Teile optimal miteinander verbunden und das Innenleben wie auch die Dioden bestens geschützt sind. Bereits auf den ersten Eindruck sehr stabil.

Front rudimentär und funktional

Sehr übersichtlich und aufs Wesentliche reduziert ist die Frontseite. Hier vorhanden ist zunächst das Laser-Emissionsfenster mit einer Klappe, die mit zwei handlichen Schrauben geöffnet wird. Darüber verbaut ist die "Emission - Laser on"-LED. Ist das Gerät einsatzbereit, beginnt die LED auf der Vorderseite zu leuchten. Ebenfalls vorhanden ist eine Service-Klappe für die Konvergenz-Einstellung. Aber nicht unterschätzen, hier sitzt der eigentliche Kern des Gerätes.

Rückseite: Bedien- und Anschlussfeld

Auf der Rückseite befinden sich sämtliche Anschluss- und manuellen Bedienelemente. Hier platziert sind zunächst der An-/Ausschalter und der jeweils 3-polige DMX-Ein- und Ausgang. Im Feld daneben verbaut sind das Mikrofon mit Drehregler für die Mikrofon-Sensitivität und die beiden Regler für den Zoom der Mustergröße. Mittig montiert sind ILDA-Ein- und Ausgang, darüber das LED-Display und die Taster für die Modulauswahl, DMX-Adressierung etc. Des Weiteren finden wir hier die Regler für die X/Y-Spiegelung,

Es folgt die "Abteilung Sicherheit": Scan Safety, Interlock, Schlüsselschalter und die Geräte-Sicherung selbst. Ebenfalls auf der Rückseite verbaut ist die Öse zur Befestigung eines Sicherheitsfangseils. Für die Stromversorgung ist der Laser mit einer PowerCon-Anschlussbuchse ausgestattet.

Auf die Hüften geblickt

An den Gehäuseseiten links und rechts sind zunächst im unteren Bereich die Auslassschlitze für die Kühlung integriert. Außerdem die Aufnahme für den Montagebügel. Hier zeigt sich das einzige feststellbare Manko der Konstruktion. Sind der Korpus, der Bügel und auch sämtliche anderen Teile sehr stabil gebaut, so hätte ich mir das auch für die Griffe inklusive Schrauben gewünscht, mit denen der Bügel gekontert wird. Diese Griffe sind handlich, bestehen aber aus Hartkunststoff. Beim vorliegenden Testmodell war einer der Griffe sogar gebrochen. Lässt sich bestimmt unkompliziert auswechseln. Ist aber schade.

Unterseite

Verbleibt ein Blick auf die Unterseite: keine spektakulären Besonderheiten. Wir treffen auf eine schlichte Metallplatte. Ausgestattet ist der Laser mit Standfüßen aus Hartgummi, mit denen er sich an jeder geeigneten Stelle, beispielsweise auf dem Pult des Operators oder DJs, platzieren lässt. Selbstverständlich unter Beachtung der entsprechenden Sicherheitsvorschriften.

Lieferumfang

Im Lieferumfang enthalten sind außer dem Laserprojektor selbst zwei Schlüssel, die Interlock-Bridge, das Stromkabel sowie die Bedienungsanleitung.

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