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03.03.2013

König und Meyer (K&M) 23860 Test

Tisch-Mikrofonarm

Schlicht, modern und funktional

Die Firma König und Meyer, kurz K&M ist der wahre König von Deutschland, wenn es um Ständer und Stative aller Couleur geht. Mit ihrem Slogan „stands for music“ bietet sie durch die Bank weg alles an, was mit der Platzierung bzw. Ausrichtung von Musikutensilien und deren Benutzung zu tun hat. 

Vom klassischen Notenständer, über Keyboard-Bänke und Drum-Hocker, hin zu Boxen-Ständern und zum iPad-Halter finden sich im bunten Portfolio auch jede Menge Speziallösungen, die man vorher vielleicht noch nie gesehen hat. Uns geht es in unserem Testmarathon aber um Tisch-Mikrofonarme und deshalb schauen wir uns jetzt ein weiteres Tisch-Stativ von K&M einmal genauer an.

Details

Der König & Meyer (K&M) 23860 ist ein Tisch-Mikrofonarm mit 3/8-Zoll Gewindeanschluss und beigelegtem Reduziergewinde für 5/8-Zoll. Das integrierte Mikrofonkabel ist 6 m lang, mit Neutrik XLR-Steckern ausgestattet und von der Firma Schulz (MK6 2*0,12qmm).Faktisch kann hier jedes Mikrofon mit dem entsprechenden Mikrofon-Clip bzw. der entsprechenden Mikrofon-Spinne montiert bzw. ausgerichtet werden. Die Oberflächenausführung ist überwiegend metallisch, schwarz und pulverbeschichtet.

Trotz des modernen Designs besteht auch dieser Tischarm aus zwei klassischen Teilarmen, die mit Hilfe dreier Gelenke „in Form gebracht“ werden können. Dabei kann jede mögliche Bewegungsachse über große Flügelschrauben blockiert werden, um z.B. auch noch schwerere Mikros nebst Spinne bis ca. 1,8 kg Gesamtgewicht anbringen zu können. Der Kopf bzw. die Stelle, an der die Spinne oder der Clip montiert wird, lässt sich neigen, allerdings nicht unkompliziert rotieren. Das ist nur „über das Gewinde“ möglich, wenn man mit der Konterschraube nicht entsprechend blockiert. 

Auffällig sind hier besonders die nicht sichtbaren Federn, die das Konstrukt unter Spannung halten, so dass Mikrofone bis zu einem Gesamtgewicht von 1 kg auch ohne Arretierung der Gelenke in viele Positionen ausgerichtet werden können. Soll heißen: Je nach Position hält das Mikrofon von alleine fest, ohne dass die üppigen Fixierschrauben nur ansatzweise benutzt werden müssen. 

Der Arm kann weiterhin so eingeknickt werden, dass eine Höhe von -18 cm bis 80 cm relativ zur Tischkante realisiert werden kann. Aufgerichtet bringt der Arm die geringste Grundspannung auf – je tiefer man den Arm nach unten drückt, um so stärker wird diese. Das bedeutet auch, dass die Spannung in die Höhe stärker ist, wenn das „Knie“ nach hinten zeigt. Alles klar?! Dieser Tischarm ist also optimal für das Sprechen bzw. Singen im Sitzen vor dem Schreibtisch geeignet. Wenn man vor dem Tisch stehen und den Mikrofonarm ganz nach oben ausrichten möchte, sollte man damit rechnen, die Schrauben festdrehen zu müssen.

Weiterhin kann das gesamte Gebilde in einer Schraubklemme rotieren. Auch 360° Bewegungen stellen kein Problem dar, wobei sich hier selbst diese Bewegungsrichtung  einschränken lässt. Das ist sinnvoll, da es schon bei einer leichten Schrägstellung des Tisches passieren kann, dass sich das Mic einfach von euch „abwendet“. Die Klemmflächen sind dabei so geformt, dass sie auch auf Rohre gesetzt werden können. Auf glatten Flächen empfiehlt es sich, rutschhemmenden Unterlagen zu verwenden. Die Fixierung an einer Tischplatte ist dabei bis zu einer Dicke von 53 mm möglich.  

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