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Test
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10.11.2017

Harley Benton Hawaii Koa Ukulelen Serie Test

Sopran, Konzert und Tenor-Ukulele

Die Aloha-Dreifaltigkeit

Mit den Ukulelen der Harley Benton Hawaii Koa Serie bereichert die Thomann-Eigenmarke das Angebot um einige sehr interessante Modelle, die allesamt unter Einsatz von originalem hawaiianischen Koa-Holz gebaut werden. Und dass man auch mit einem sehr attraktiven Preis nicht unbedingt nur im Einstiegssegment zuhause ist, haben Ukulelen wie beispielsweise die UK-10S mit ihrer Massivholz-Decke längst unter Beweis gestellt.

Beste Voraussetzungen also für die neue Hawaii Koa Serie, die mit original aus Hawaii stammenden Hölzern noch mehr Insel-Feeling in das Angebot von Thomann bringt. Und das zu Preisen, die selbst Einsteiger nicht abschrecken werden.

Details

Einfach, ehrlich und puristisch

Die Hawaii-Koa-Serie besteht aus drei baugleichen Modellen, einer Sopran-Ukulele, einer Konzert-und einer Tenor-Größe. Genrebedingt unterscheiden sie sich naturgemäß in Korpusgröße und Mensur, aber bei allen besteht der Hals aus Okoume, Griffbrett und Steg aus Palisander, die Kopfplatte ist dünn mit Koa furniert und das Harley Benton Logo mit geschwungenen Lettern kunstvoll eingelasert.

Und das wars auch schon, denn weitere Verzierungen an den Korpusrändern oder am Schallloch gibt es keine. Dafür aber original aus Hawaii stammendes Koa, das beim Korpus als Laminat zur Anwendung kommt. So kann man sich für runde 100 Euro ein echtes Stück Hawaii nach Hause holen.

Die Harley Benton Hawaiian Koa Serie im Detail

Auf der Kopfplatte kommen geschlossene Stimmmechaniken mit schwarzen Plastikflügeln und einer Übersetzung von 1:14 zum Einsatz. Sattel und Stegeinlage bestehen aus Bonelite, einem synthetischen Material, das in seiner Beschaffenheit dem teureren Knochen ähnelt. Im Gegensatz zu einfachem Plastik hat Bonelite den Vorteil, dass es mehr Obertöne produziert und auch besser zu bearbeiten ist. Das erklärt auch die vorbildlich gefeilten Sattelkerben.

Das Griffbrett beherbergt Neusilberbünde, zudem wird es an der Kante von einem schwarzen und sehr glatten Binding abgeschlossen. Die Hälse aller drei Modelle sind mit einer Sattelbreite von 38 mm etwas ausladender als die der meisten Konkurrenzmodelle in dieser Preisklasse. Ohnehin zeigen sich alle Ukulelen dieser Serie vorbildlich verarbeitet. Besonders auffallend ist die akkurate Bearbeitung der Sattelkerben, die für eine optimale Höhe der Saiten über dem Griffbrett sorgen und somit auch eine bessere Intonation fördern. 

Die Hälse sind gerade und die Bünde gut abgerichtet. Einziges Manko waren beim Tenormodell einige leicht scharfkantige Bundstäbchen, die etwas Nacharbeit erfordern. Da bei den beiden anderen Modellen in dieser Hinsicht alles bestens war, gehe ich davon aus, dass es sich nicht um ein Serienproblem handelt.

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