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Test
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29.10.2014

American DJ ADJ Dotz Flood Test

COB LED-Flutlicht

Der preiswerte Partykracher

ADJ Dotz Flood im bonedo.de-Test: Der Dotz Flood ist ein gut ausgestatteter LED-Fluter aus der Produktpalette des amerikanischen Herstellers American DJ. Mit einer satten Lichtstärke und einer breiten Effektpalette inklusive Stroboskop-Funktion und Farb-Chasern tritt er an, um dem Genre LED-Fluter ein neues Gesicht zu geben. Diese Aufgabe übernehmen unter anderem sechs 30 Watt starke COB-LEDs und deren große Reflektoren.

Wie es sich für den rauen Bühneneinsatz gehört, fällt der Fluter mit seinem schwarz lackierten Metallgehäuse ziemlich massiv aus und wirkt auf den ersten Blick daher durchaus wertig. Seine Feature-Liste, die 6 x 30 Watt COB-LED Matrix-Paneele und die Möglichkeit, eine separat erhältliche Funksteuerung einzusetzen, machen ihn zu einem interessanten Kandidaten für die Bühnenbeleuchtung, die Clubszene und für Bands. Auch vor dem Hintergrund, dass er gerade mal knapp 400 Euro (UVP) kostet. Mal sehen, ob er seinen Anspruch dann auch im Praxiseinsatz belegen kann ...

Details

Damit der Dotz Flood den Transportweg zum Kunden schadlos übersteht, erreicht er ihn gut verpackt in einem Karton, der mit angepassten Schaumstoffklötzen ausstaffiert wurde. Darin enthalten sind das Gerät selbst, ein zwei Meter langes Kaltgerätekabel, die Bedienungsanleitung und die Garantiekarte. Der Testkandidat wiegt stattliche 7,5 Kilo und misst 389 x 251 x 182 Millimeter (LxBxH). Zum Leuchten bringen ihn sechs 30 Watt starke, in einer zweizeiligen Matrix angeordnete COB-LEDs. Die COB-Technologie nutzt das „Chip on Board“-Prinzip, also die Ausstattung jeder RGB-LED-Gruppe (ADJ nennt dies „TRI-LED“) mit einem eigenen Rechenchip auf der Platine. Die geringe Anzahl der LEDs wird mit großen runden Reflektoren, die einen Abstrahlwinkel von 60 Grad haben, akzentuiert und gibt dem Fluter eher die Optik eines PAR 36 Blinders als die einer typischen LED-Leuchte.

Das Gehäuse ist aus schwarz lackiertem Blech gefertigt und macht in Kombination mit den großen Reflektoren und Streuklappen einen funktionalen und bühnentauglichen Eindruck. Auf der Rückseite dominieren der Lüfter, die für die „DF FC Funksteuerung“ notwendige Antenne und das LED-Lampenmenü mit seinen vier Tasten. Hier sind auch die IEC/AC Power Ein- und Ausgänge und die dreipoligen DMX Ein- und Ausgänge zu finden. Ein etwas unterdimensioniertes Doppelbügelsystem ermöglicht, den Fluter auf den Boden zu stellen oder ihn mit einem separat erhältlichen Haken an die Decke zu montieren. Das Gerät lässt jedoch eine Metallöse zur Anbringung einer Absicherung vermissen.

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