Hersteller_AKG
Test
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27.01.2012

Fazit
(4.5 / 5)

Wer nach einem Sorglos-Mikrofon für die Bassdrum-Abnahme sucht, ist nicht erst seit gestern mit einem AKG D112 sehr gut beraten, denn es liefert zum vernünftigen Preis bewährte, robuste Technik und einen Sound, der eigentlich ausnahmslos von zufriedenstellend an aufwärts anzusiedeln ist – ein nicht schrottreifes Instrument vorausgesetzt. Fast immer wird man mit einem 112er ohne umfangreiches Ausrichten und viel EQ-Geschraube einen wirklich gut nutzbaren Bassdrum-Sound erhalten. Ob der Soundstempel des AKG dabei gefällt, ist natürlich Geschmackssache, allerdings hat genau dieser Sound schon unzähligen Hörern, Konzertbesuchern und nicht zuletzt Musikern gefallen. Der zweite Stempel, der in den Köpfen dafür sorgt, dass das Mikrofon ausschließlich für die Bassdrum verwendet wird, kann hingegen ruhig in die Tonne getreten werden: Das D112 ist weit unterschätzt, wenn es um die Aufzeichnung von Amps und Blechbläsern geht – und auch vor anderen Signalquellen schlägt sich das österreichische Ei verdammt gut!

  • Pro
  • Bass- und Kickboost sorgen für sehr gute Bassdrum-Eignung
  • äusserst robust und verzerrungsarm
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • gute Eignung auch bei anderen Schallquellen als Bassdrum
  • Contra
  • Bassdrumsound wirkt schnell “vorgefertigt”
  • Technische Spezifikationen
  • Empfängerprinzip: Druckgradientenempfänger (mit Laufzeitglied)
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Wandlerprinzip: dynamisch (Tauchspule)
  • Frequenzgang: 20 Hz (ca. -10 dB) - 17 kHz (ca. -8 dB)
  • Übertragungsfaktor: 1,8 mV/Pa
  • Ausgang: XLR male
  • Preis: Euro 209,- (UVP)
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