Test
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06.06.2017

ADJ Penta Pix Test

RGBW ACL Effekt auf LED-Basis

Fünf Köpfe sollt ihr sein

Mit dem ADJ Penta Pix präsentiert sich ein fünfköpfiger Multi-Beam-Effekt, der im Zusammenspiel mit scharfen ACL-Linsen und fünf 15 Watt starken LEDs (RGBW, 4-in-1) die Lightshow bereichern möchte. Zuhause fühlt er sich ebenso in der Großraumdisco wie auf der Live-Bühne oder dem Messestand. Es handelt sich um eine statischen Multi-Beam, der keinerlei Motoren besitzt, dementsprechend leise arbeitet und seine Farb- und Effektvielfalt aus den einzeln ansprechbaren Spots generiert. Weitere Details verrät unser Testbericht.

Details

Die Konstruktion des ADJ Penta Pix ist gleichermaßen kompakt wie stabil, das Gehäuse besteht aus einem Materialmix aus Metall und ABS-Kunststoff. Das Gewicht fällt mit 5,4 kg moderat aus. Blickt man dem fünfäugigen Kameraden ins Gesicht, zeigen sich die fünf nebeneinander platzierten Beam-Spots, die jeweils eine 4-in1 RGBW-Quad-LED beherbergen. Die Spots können in der Y-Achse gekippt werden, sodass sich eine lineare Positionierung ergibt oder sich die Lichter gewissermaßen an der X-Achse entlangschlängeln. Das ist ideal, wenn mehrere Penta-Pix-Modelle nebeneinander oder in kreisförmiger Anordnung an der Truss positioniert werden.

Der Hersteller bewirbt den ADJ Penta Pix mit ACL-Linsen (Advanced Collimator Optic Lenses). Der Begriff Kollimation steht für einen parallelen und damit äußerst homogenen, präzisen Strahlenverlauf. Die im Penta Pix verwendeten ACL-Lenses sind auf einen Strahlwinkel von 6° bei einem Feldwinkel von 9° optimiert, wodurch die Strahler der fünf Einzelspots bei flexibel einstellbaren Schnitt- und Beleuchtungsflächen miteinander zusammenarbeiten und ein kohärentes Gesamtbild für die Lightshow ermöglichen.

Rücken

Auf der Rückseite befinden sich das hinterleuchtete Display, darunter die vier Bedientaster Mode, Up, Down und Enter. Daneben sitzen PowerCon Ein- und Ausgang für Stromversorgung und Stromweiterleitung. Zwischen den Stromanschlüssen befindet sich der Sicherungshalter. Die Vorrichtung für das Sicherungsseil ist ebenfalls auf dem Rear-Panel verbaut. Rechts daneben finden wir die dreipoligen DMX-In- und -Out-Buchsen sowie das Mikro für den Sound-to-Light-Modus. Das Panel ist akkurat und servicefreundlich verschraubt.

Scherenhalterung

Auf der Rigging-Seite sitzt der Truss-Bügel, der in Scherenmanier ausgeklappt und für das Aufstellen an jeder beliebigen Stelle genutzt werden kann. Die Achsneigung – ob geriggt oder an anderer Stelle postiert - lässt sich über die Gelenke mitsamt Flügelschrauben unkompliziert justieren. Der notwendige Abstand zur Traverse bleibt durch die geteilten Ausleger erhalten. Die Flügelschrauben sind ausreichend dimensioniert.

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