Test
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25.03.2016

ADJ KAOS Test

Lichteffekt

KAOS für die Bühne!

KAOS, der Name von American DJs außergewöhnlichem Lichteffekt ist Programm: Drei Heads mit jeweils drei RGBW-LEDs bilden auf einem endlos rotierenden Teller ein Dreieck. Jedes Head lässt sich individuell neigen und die Pan-Achse kann auch rotieren. Der absolute Wahnsinn, aber mit knapp 1.000 Euro nicht ganz billig. Ist KAOS von American DJ sein Geld trotzdem wert?

Details

Hinter neun Plastiklinsen in einem halb aus Metall und halb aus Plastik bestehenden Gehäuse verstecken sich jeweils 10-Watt-CREE-RGBW-LEDs im Dreiergespann. Im leichten Fächer angeordnet, strahlen die LEDs mit 5° ab. Die drei Heads lassen sich unabhängig von 60° - 150° neigen. Das „Kaos“ wird perfekt durch die Rotation oder das Hin und Her der Pan-Achse (540°), die alle Heads trägt. Das rückseitige Metallgehäuse der Heads hat offenbar Kühlkörperfunktion, denn auf einen Lüfter im Head kann der KAOS Lichteffekt verzichten. Bei der Bewegung entstehen natürlich Geräusche, aber selbst die durchgehende Rotation stellt für mein Empfinden kein akustisches Problem dar.

Aufbau

Den ADJ KAOS hebt ihr bequem an den beiden Tragegriffen aus der Verpackung. Die mitgelieferten Omegabügel machen den Kandidaten bereit für euren C-Haken, um das Gerät fliegen zu können. Seine Betriebslage wird stehend auf den Gummifüßen oder über Kopf hängend empfohlen. Trotz widersprüchlicher Angaben im Handbuch des Effektes ist der Kaos auf Nachfrage beim Hersteller auch in senkrechter Lage problemlos zu montieren – ihr könnt also davon ausgehen, dass die Achse das mitmacht.

Handhabung

Über das LC-Display und die vier Bedientasten könnt ihr den Lichteffekt justieren. In erster Linie geht es hier natürlich um die DMX-Adressvergabe sowie die Betriebsmodi. Außerdem könnt ihr eine Dimmer-Kurve einstellen, die Achsen invertieren und jede einzelne Funktion und die LEDs einem Test unterziehen.

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