DRUW kommt aus dem Hause BEATSURFING. Mit diesem Tool entstehen Instrumente über Gesten statt über Mausbewegungen. Sobald ihr Sounds durch DRUW spielt, reagieren sie wie ein direkt gespieltes Percussion-Instrument oder ein Drum Rack. Anschläge fühlen sich nicht statisch an, sondern folgen eurer Bewegung und Energie eurer Finger auf eurem iPad. Dadurch eignet sich DRUW im Arrangement besonders für lebendige Grooves, Breaks aus dem Moment und Fills, die sich natürlich aufbauen statt hart geschnitten wirken. Die Idee ist cool, die Umsetzung ebenso!

Alles zu BEATSURFING DRUW
DRUW fühlt sich mehr nach Instrument als nach Drum-Spur an
Im Studio-Alltag verhält sich DRUW nicht wie ein typisches Drum-Plugin, sondern eher wie etwas, das ihr wirklich spielt. Ihr nutzt euer Smartphone oder Tablet als Spielfläche, während alles klanglich in der DAW bleibt. Eure Fingerbewegungen formen Timing, Dynamik und Akzente direkt. Kleine Ungenauigkeiten bringen Leben rein, stärkere Gesten pushen den Groove nach vorne. Das Ergebnis wirkt weniger programmiert und mehr wie eingespielte Percussion. Genial!
Klanglich merkt ihr das vor allem an den Transienten. Feste Eingaben liefern härtere Attacks, weichere Bewegungen machen Sounds runder und weniger aggressiv. Diese Unterschiede greifen hörbar ins Klangbild ein und helfen euch, Energie im Track zu steuern. Zwischen ruhigem Part und vollem Drop entsteht so ein natürlicher Spannungsbogen, ohne dass ihr alles über Automation lösen müsst.

Hier entstehen Grooves aus Fingern, nicht aus Kästchen in der Piano Roll
Die Touch-Steuerung verändert vor allem das Gefühl von Rhythmus. Statt starre Patterns abzuspulen, entwickeln sich Abläufe ständig leicht weiter. Timing schwankt minimal, Akzente verschieben sich, Grooves atmen. Gerade bei elektronischer Musik, die oft sehr gerade läuft, bringt das eine organische Ebene ins Arrangement, die sonst nur durch echtes Einspielen entsteht.
Wenn ihr eigene Samples nutzt, reagiert DRUW nicht einfach neutral. Kurze Drums, perkussive Sounds oder auch längere Texturen verhalten sich je nach Spielweise unterschiedlich. Dadurch könnt ihr Layer bauen, bei denen ein knackiger Hit und ein flächiger Sound zusammen auf eure Performance reagieren. Übergänge entstehen dann nicht nur durch Effekte, sondern durch euer Spielgefühl.
Mehr Performance, weniger Maus
Beim Jammen oder live zeigt DRUW erst richtig, was gemeint ist. Ihr malt keine Kurven, sondern formt Dynamik und Groove direkt mit euren Händen. Breaks öffnet ihr im Moment, Fills passieren aus dem Flow, Übergänge wachsen aus der Bewegung. Das fühlt sich deutlich näher an einem Instrument an als an einer programmierten Spur. Übrigens wurde eine intelligente Quantisierung integriert, sodass ihr beim Einspielen nie wirklich falsch spielen könnt.
Auch beim Layern mehrerer rhythmischer Spuren bleibt das Setup beweglich. Während ein Grund-Groove läuft, setzt ihr neue Akzente oder verändert die Intensität einzelner Elemente. So entstehen dichte, lebendige Rhythmen, die im Mix klar und formbar bleiben. Besonders für Intros, reduzierte Parts oder lange Builds eignet sich DRUW, weil ihr Spannung Schritt für Schritt aufbaut, statt alles sofort auszupacken. Wie der Prototyp im Studio funktioniert, können wir leider bis jetzt nur im Video sehen. Sobald das Plugin veröffentlicht wird, werden wir euch hier informieren.
Preis und Verfügbarkeit
BEATSURFING DRUW gibt es ab sofort auf der Website des Herstellers zum Einführungspreis von 38,00 Euro vorbestellen. Der Preis wird bis zum Release steigen – wer also Interesse hat, sollte jetzt zuschlagen. Im Quartal 2026 soll das Plugin und die Controller-App verfügbar sein.
Weitere Informationen
- Produktseite
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