RMX-IGNITE – das ist der Name des neuen Effektgeräts von AlphaTheta, das wir in diesem Artikel unter die Lupe nehmen wollen. Es möchte sich als das perfekte kreative Werkzeug für DJs und Live-Performer empfehlen, die ein Tool für Stage und DJ-Booth suchen oder ihre Tracks gern on the fly remixen. Das hört man gern, denn es ist mittlerweile schon mehr als 10 Jahre her, dass das letzte Effektgerät von Pioneer DJ (RMX-1000) das Licht der Welt erblickte. Mit einem Preis von 1199 Euro zum Zeitpunkt der Niederschrift dieser Zeilen richtet sich RMX-IGNITE primär an professionelle DJs und mitunter auch an gut betuchte Heimanwender mit Pro-Setup. Nicht weniger als „eine neue Dimension der Live-Performance durch die dynamische Soundgestaltung mit fortschrittlichen Effekten“ stellt der Hersteller in Aussicht – überzeugen wir uns, inwieweit dies gelungen ist.
Unser Fazit:
4,5 / 5
Pro
sehr guter Klang
Qualität der Effektprogramme
Multi-IO mit analogem und digitalem Send-Return
Effizientes, einsteigerfreundliches Bedienkonzept
hochwertige Verarbeitung
USB-C, USB-A, Klinkenbuchsen und Netzwerkanschluss
nützliches 3-Zoll-Display mit Browser-Sektion für Parameter, Laden und Levelanzeige
problemlose USB-Verbindung zu DJM-V10, V5 und A9 möglich
nützliche Sample-Manager Software
Klangcharakteristik am analogen Output wählbar
Contra
etwas hoher Preis
weder Regler für Eingang/Ausgangspegel noch Cinch- oder Kopfhöreranschluss
einzelne Sample Lautstärke nur via Software statt Hardware (Anschlag, Shift-Kombi) regelbar
AlphaTheta RMX-IGNITE Test
AlphaTheta RMX-IGNITE – das Wichtigste in Kürze
DJ-Effektgerät mit Sample-Player
kombinierbare, frequenzabhängige Lever- und Isolate-FX mit Parametersteuerung
integrierter 4-Pad-Sample-Player mit diversen Roll- und FX-Optionen
hochauflösendes 3-Zoll-Display für Parameter, Browsing und Levelanzeige
Multi-IO mit analogem und digitalem Send-Return
USB-C, USB-A, Klinkenbuchsen und Netzwerkanschluss
ProDJLink-kompatibel
Möglichkeit zur Anpassung der Klangcharakteristik am analogen Output
USB-Verbindung zu DJM-V10, V5 und A9 möglich
Was ist im Lieferumfang des RMX-IGNITE?
Unser Testmuster mit dem rosafarbenen Sample-Aufkleber wurde mit einem Stromkabel und Netzteil zugeschickt. Zum Lieferumfang des Handelsprodukts gehört noch ein Manual. Das USB-C-Kabel für die digitale Verbindung zum Multi-I/O müsst ihr euch selbst zulegen.
AlphaTheta RMX-IGNITE in seiner UmverpackungIn the box?Der Lieferumfang des AlphaTheta RMX-IGNITE
Auspacken: Wie ist die Qualität der Hardware?
Nachdem ich das AlphaTheta RMX-IGNITE der Verpackung entnommen habe, erfolgt zuerst einmal ein visueller Rundumcheck. Das Gehäuse ist überwiegend aus recht widerstandsfähigem Kunststoff gefertigt und formschön designt, inklusive großzügig abgerundeter Ecken. Vorne ist das Gerät zum Anwender hin ein wenig abgerundet und drunter gibt es fünf Gummilippen, die für einen sicheren Stand sorgen. Alle Schrauben sind gut im Gehäuse versenkt, sodass das Gerät nirgendwo scharfkantig ist oder ähnliches. Hier hat die Endkontrolle gute Arbeit geleistet.
Im ersten Trockenlauf erweisen sich Hebel und Effekt-Potis als angenehm griffig, wobei die Drehregler (mit Ausnahme der Taste zur Einstellung der Sampler Color FX) gummiert sind und, wo es Sinn macht, an der Mittenstellung einrasten. Lediglich die Parameter-Tasten erscheinen mir ad hoc etwas klein geraten.
Viele der kleinen Hartplastiktasten werden durch transparente Beschriftungen hintergrundbeleuchtet, was einerseits der Statusmeldung dient, andererseits das Arbeiten im Dunkeln verbessert. Standesgemäß verzichtet AlphaTheta auf knallbunte Kirmesbeleuchtung zugunsten eines orange-weißen Beleuchtungsschemas, das durchaus in das edle Gesamtkonzept und ebenso zum Mischpult DJM-V5 passt, das wir in einem gesonderten Artikel testen.
Das AlphaTheta RMX-IGNITE kommt mit großen Hebeln und Drehreglern
Aufbau des AlphaTheta RMX-IGNITE
Die rechte Seite widmet sich der Effektsteuerung für das Eingangssignal, die linke Seite ist dem Sample-Player gewidmet, der nun gegenüber dem RMX-1000 vier vernünftige Pads bekommen hat, welche nicht verkanten und sich recht gut anfühlen. Schalter und Encoder runden das Angebot an Bedienelementen ab. Das 3-Zoll-Display ist zum Browsen und zur Visualisierung von Parametern und Pegeln gedacht. Auch hier wieder ein Upgrade zum RMX, denn man sieht sofort, was man tut. Dazu mehr im gleich folgenden Praxisteil. Doch zuvor ein Streifzug über das Backpanel.
Das AlphaTheta RNX-IGNITE hat ein 3-Zoll-Display
Welche Anschlüsse hat das AlphaTheta RMX-IGNITE?
An der Rückseite finden sich zwei paar vergoldete, leider nicht symmetrische 6,3-mm-Klinkenbuchsen, die fest im Gehäuse sitzen und für den Anschluss an analoge Send/Returns, Player oder Leistungsverstärker-Setups gedacht sind. Passenderweise ist ein Schalter für das jeweilige Setting verfügbar und gleich vorweg: Der analoge Ausgang lässt sich in drei Soundnuancen ausgeben: warm, neutral, cool.
Weiterhin gibt es hier eine vertieft eingelasse RJ-45-Schnittstelle für Pro-DJ-Link-kompatible Gerätschaften. Es folgt eine USB-Typ-A-Buchse für Sample-Import via USB-Stick. Zwei weitere USB-C-Buchsen dienen dem Anschluss des Netzteils und als digitaler Send/Return. Dieser funktioniert mit dem DJM-A9, DJM-V10 und DJM-V5. Einschaltknopf und Zugentlastung beenden den Ausflug über das Backpanel. Einen Kopfhöreranschluss, Cinch-Ausgänge oder eine analoge MIDI-Buchse sind nicht zugegen, werden aber imho auch nicht unbedingt benötigt.
Sämtliche Anschlüsse des AlphaTheta RMX-IGNITE sind an der Rückseite zu finden
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AlphaTheta RMX IGNITE im Praxischeck
Das Gerät wird mit dem AlphaTheta DJM-V5 Mischpult via USB-C verbunden, und der Mixer schaltet automatisch in den USB-C-Modus. Der digitale Send/Return-Anschluss ermöglicht dabei eine verlustfreie Signalübertragung, und das IGNITE kompensiert von Haus aus mögliche Audiodelays (abschaltbar). Und klar, das ist deutlich komfortabler als das Kabelgewirr mit vier Klinkenstrippen. Sind nur Klinken verbunden, wird der Send/Return auf 1/4-Jack geschaltet, ansonsten lässt sich hier auch noch manuell umswitchen. Zudem gibt‘s die Option, die analogen SR/IOs auf mono zu schalten.
Das Ein- und Auspegeln übernimmt der RMX-IGNITE automatisch, abzulesen am integrierten Display, dass sich in den Punkten Helligkeit und Kontrast einstellen lässt, aber keine Möglichkeiten offeriert, I/O-Level zu regeln. Es gibt bei diesem Effektgerät auch keine Regler zur Abstimmung des Ein- und Ausgangsignals, wie man sie beispielsweise noch am RMX-1000 vorfinden konnte.
AlphaTheta RMX IGNITE und DJM-V5 auf Tuchfühlung
AlphaTheta RMX-IGNITE – Welche FX bringt das Effektgerät mit?
Als erstes probieren wir die Effektsektionen aus. Dazu muss man wissen, dass sich die Effekte (und auch der Sampler, versteht sich) zu dem vom Beatcounter ermittelten Tempo synchronisieren. Das funktionierte im Test mit einem direkt an das IGNITE angeschlossenen Mediaplayer genau wie mit dem analogen Send und der digitale Verbindung ohne Probleme. Für Abweichungen stehen euch Tasten zum Anschubsen bzw. Abbremsen des Phasenmeters zur Verfügung. Bei einem Pro-DJLink-Gerät werden sogar BPM- und Grid-Daten synchronisiert.
Sync-Optionen und Nudging fürs Phasenmeter
Grundsätzlich werden die 3-Band-Effektsektionen in zwei Bereiche unterteilt: Lever FX und Isolate FX. Beide lassen sich unabhängig voneinander auf hohe, mittlere und tiefe Frequenzbereiche anwenden und können kombiniert abgefeuert werden, allerdings ist keine Multiselektion pro Typus möglich.
Außerdem stehen pro Abteilung Sub-Parameter-Regler zur Verfügung, die erweiterte Klangverformungsparameter an die Hand geben. Der jeweilige Sub-Parameter lässt sich auf dem Display ablesen. Des Weiteren gibt es noch einen Echo-Time-Regler, der die globale Echozeit aller Echoeffekte von 1/16 bis 1 Beat bestimmt. Die BPM können gesynct werden (manuell via TAP oder automatisch). Für proDJLink-Player sind zudem Tasten für den Phasenabgleich verfügbar, sollte dieser nicht korrekt sitzen.
Welche Lever FX bietet das AlphaTheta RMX-IGNITE?
Angenehm groß fallen bei den Lever FX die Effekthebel aus. Drückt man sie nach unten, federn sie zurück, sobald losgelassen, sodass der Effekt nur temporär zu hören ist. Kippt man sie nach oben, verharren sie in dieser Stellung und der Effekt bleibt scharfgeschaltet.
Lever FX beim AlphaTheta RMX-IGNITE
Folgende Effekte sind an Bord (in Klammern dahinter ist das regelbare Subparameter aufgeführt) und sie hören sich wie folgt an:
Echo (Mischverhältnis)
Reverb (Mischverhältnis)
Juggle (Mischverhältnis)
Reverse (Mischverhältnis)
Solo (Mischverhältnis)
Stretch (Stretch-Tempo)
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Audiobeispiel Lever FX 1-3 Audiobeispiel Lever FX 3-6
Wie sind die Isolate FX des AlphaTheta Effektgeräts aufgebaut?
Die Isolate FX setzen dagegen auf drei große griffige Drehregler, die eine eher sanfte Kontrolle der FX ermöglichen statt des On-off-Verhaltens der Lever FX.
Isolate FX beim AlphaTheta RMX-IGNITE
Zur Auswahl stehen folgende Soundshredder (in Klammern dahinter ist das regelbare Subparameter aufgeführt).
Tape Echo (Feedback)
Reverb (Reverb-Time)
Drive (Character)
Filter (Hall)
Ducker (Curve)
Rhythm (Duration)
Mit der Release-Echo-Taste setzt ihr die Effekte zurück. Wahlweise klingen diese bei laufender Musik oder komplett aus. Bedeutet, im Dry Mode verhallen die FX, aber die Musik spielt weiter. Im Mute Mode verhallt alles bis die Taste losgelassen wird, was sich also auch für Übergänge auf den sprichwörtlich letzten Drücker oder als Break nutzen lässt.
Release-Echo-Taste
Klangqualität des AlphaTheta RMX-Ignite
Im Test kann die Klangqualität der AlphaTheta RMX-IGNITE überzeugen. AlphaTheta verbaut an Ein- und Ausgang hochwertige 32-Bit-A/D- und D/A-Wandler von ESS Technology – intern wird mit 96 kHz und 64 Bit gearbeitet. Das ist eine Verbesserung gegenüber dem RMX-1000 mit seinen 48 kHz und 24 Bit und kein Vergleich zu meinem betagten EFX-500. Außerdem wurden auch der Signalrauschabstand und weitere technische Aspekte verbessert.
Die Effektprogramme des RMX-IGNITE eignen sich besonders für elektronische Richtungen und FX wie Stretch, Juggle und Rhythm bringen auch spannende Taktvariationen, zumal frequenzbasiert. Allerdings hätte es mir persönlich auch gut gefallen, hätte man zudem noch eine All-Q-Möglichkeit integriert, die den jeweiligen Lever- oder ISO-Effekt auf das komplette Frequenzspektrum wirken lässt, auch wenn nur ein Regler betätigt wird. Eine Multiselektion innerhalb einer Reihe ist ebenfalls nicht möglich, aber auch nicht wirklich üblich in diesem Segment.
Video AlphaTheta RMX-Ignite Lever FX
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Der zusätzliche Sub-Parameter-Regler bringt zudem noch einmal Variationen ins Geschehen. Hier ein paar weitere Audio-Beispiele aus der ISO-FX-Sektion. Ich schätze, wir werden das AlphaTheta RMX-IGNITE in den nächsten Monaten und Jahren noch öfter auf den globalen Partys und in den Clubs hören.
Abwechslung durch Sub-Parameter
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RMX-Ignite Isolate FX 1-3RMX-Ignite Isolate FX 4-6
Klar könnte es durchaus sein, dass manchem DJ Brot-und-Butter-FX wie Flanger, Phaser und Co. fehlen. Oder auch Rolls bzw. Loops, doch diese finden sich mittlerweile an gängigen Media-Playern ein, und für die Live-Performer mit umfangreichem Fuhrpark dürfte dies wohl ebenso kein Problem darstellen.
Video AlphaTheta RMX-Ignite ISO FX
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Wie funktioniert die Sampler-Sektion und welche Samples sind dabei?
Widmen wir uns nun der Sampler-Sektion des RMX-IGNITE, mit der eure Tracks aufbohren, Build-Ups erzeugen und eigene Rhythmen generieren könnt. Die integrierte Auswahl bringt Kickdrums, Hi-Hats, Claps etc. beliebter Roland Drummachines (909, 808, 707, 606) und ein paar Loopmaster Samples mit, die ihr mittels Turn-and-Push-Encoder sowie Back- und Browse-Taste direkt über den Bildschirm selektiert und ladet. Wenn ihr mit der Sampler-Sektion arbeitet, zeigt euch das Display außerdem die selektierten Sampler Color FX an.
Sampler-Sektion des RMX-IGNITE
Habt ihr euch für vier Samples entschieden, lassen sich diese über die zugehörigen Pads triggern, allerdings ohne Anschlagdynamik. Außerdem könnt ihr Notenwiederholungen mittels der Sample-Roll-Funktion von 1/8 bis 4 generieren, inkl. Triolen.
Eure spontanen Rhythmuseingebungen lassen sich recorden und overdubben (4 Takte), außerdem dürfen Samples gemutet werden. Der Sampler-Output ist individuell in der Lautstärke abstimmbar. Um mehr Abwechslung in den Sampler-Sound zu bringen, stehen euch sechs parametrisierbare Effekte, namentlich Decay, Echo, Filter, Pitch, Space und Swing zur Verfügung. Damit bringt man Flexibilität und Leben in die Beats.
Audio
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Sampleplayer Color FXSampleplayer Recording / Overdub FX
Wie bekomme ich eigene Samples in den RMX-IGNITE?
Euer eigenes Material oder gekaufte Sounds schaufelt ihr via USB-Datenträger in das Gerät, der am hinteren USB-A-Port angeschlossen wird. Dafür gibt es eine spezielle Sample-Manager-Software, die euch beim Anlegen der Sample-Bänke und beim Anpassen der Samples (Zeit, Pegel etc.) hilft. Unterstützt werden WAV- und AIFF-Dateien mit 16 Bit und 24 Bit bei Samplingraten von 44,1 kHz bis 96 kHz.
Im Sample-Editor können die Sample-Bänke editiert werden. Dies umfasst das Laden und die Zuordnung zum Pad sowie das Festlegen der Lautstärke. Bekanntlich lässt sich dies (noch) nicht am Gerät zwischen den vier Pads regeln. Es wäre aber mitunter eine Option für eine Shift-Kombi-Aktion via Firmware-Update.
Für den jeweiligen Sample-Slot lassen sich dann Start und Endpunkt, Beats und BPM definieren sowie One-Shot oder Loop-Play. Jeweils vier Samples bilden eine labelbare Bank. 15 unterschiedliche Bänke lassen sich auf einen USB-Datenträger exportieren. Maximal 16 Sekunden pro Bank dürfen nicht überschritten werden.
Die RMX-Ignite Sample-Manager-Software
Ist der RMX-IGNITE ein lohnenswertes Update gegenüber dem RMX-1000?
Sowohl RMX-1000 als auch RMX-IGNITE bieten Sampler und frequenz-abhängige FX, aber die Effekttypen weichen doch voneinander ab und die Anschlüsse und Regelmöglichkeiten differieren. In meinen Augen rückt der RMX-IGNITE noch mehr den Fokus auf die Live-Performance als der 1000er mit seinen DJ-typischen Build-up- und Break-down-FX und tendiert noch einen Tacken mehr in Richtung Studioanwendung. Einschnitte gibt es hinsichtlich der nicht mehr integrierten Cinch-Buchsen, und auch Regler für den Input und Output-Pegel wurden wegrationalisiert, ebenso wie der Kopfhöreranschluss. Dafür gibt es u. a. ein aussagekräftiges Display, eigene Sample-FX, mehr Roll-Taktungen, wo zuvor das XPad war. Und vergessen wir nicht, dass man auch in puncto Audioarchitektur die Messlatte ein Stück höher gelegt hat.
Pioneer DJ RMX-1000
Es bleibt also eine Frage des eigenen Gustos und Einsatzzwecks. Vor diesem Hintergrund wäre es auch nicht schlecht, wenn der Hersteller ein DAW-Plug-in bringen würde, das es für den Vorgänger bekanntlich gab. Vielleicht wurde auch deshalb die Möglichkeit der MIDI-Steuerung in das Gerät implementiert? Und mitunter erblickt ja auch eine iOS-App das Licht der Welt. Aber das ist zum jetzigen Stand noch reine Spekulation.
AlphaTheta DJ RMX-Ignite – mögliche Alternativen
AlphaTheta DJ RMX-Ignite
Erica Synths Zen Delay
Korg KAOSS REPLAY
Enjoy Electronics Reminder
DJ-Effekte
2 x 6 frequenzselektive digitale Effekte mit Sub-Parameter und Echo Out
Das AlphaTheta RMX-IGNITE ist ein Effektgerät mit hervorragendem Klangcharakter auf Studioniveau bei simpler Bedienbarkeit und somit ein idealer Partner für den Bühneneinsatz, die DJ-Booth und für Live-Performer. Ihr könnt den digitalen oder analogen Send/Return nutzen oder direkt zwischenschalten und das angeschlossene Gerät auf verschiedene Weisen mit dem RMX-IGNITE synchronisieren. Die Effektauswahl der Lever FX und Isolate FX und die Option, diese nur auf bestimmte Frequenzen anzuwenden, ist gelungen, ebenso wie der zusätzliche Echo-Time-Regler. Praktisch ist auch die Release-Echo-Funktion. Sie setzt aktive Effekte und laufende Sounds auf Wunsch mit einem Echo-Out zurück. Sub-Parameter und Pegel lassen sich am Display ablesen. Mit dem integrierten Sample-Player und dessen vier Pads, 4-Bar-Overdub und Color-FX baut ihr Beats und Breaks, wobei es eine gute Auswahl an Sounds wie Roland Drummachine und Loopmasters Samples gibt und ihr via Management-Software eigenes Material organisiert.
Optik, Haptik und Verarbeitungsqualität des Geräts wissen ebenso zu gefallen. Einzig das Preisetikett von 1199,- Euro UVP lässt mich erstmal schlucken, denn der Vorgänger RMX-1000, trat zum Marktstart mit 699,- Euro UVP an. Fairerweise muss gesagt werden, dass das RMX-IGNITE auch in eine andere Kerbe schlägt als der 1000er und nicht nur klanglich die Messlatte höher legt.
Das AlphaTheta RMX-IGNITE Effektgerät ist vielleicht kein günstiges, aber sehr professionelles Tool für kreative Performances und DJ-Gigs, das allerlei Möglichkeiten zur Sound-Gestaltung offeriert, richtig gut klingt und – nicht zu vergessen – sehr viel Spaß macht.
AlphaTheta RMX IGNITE Features
Effektgerät für DJS und Live Performer
Sound in Studioqualität
interne 96 kHz/64 Bit-Signalverarbeitung
I/Os mit hochwertigen 32-Bit-A/D- und D/A-Wandlern
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