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Zultan Raw SlapClap Test

Wer geglaubt hat, dass die Möglichkeiten für Effektbecken nach der Erfindung von Splashes, Chinas, gelochten und gestapelten Becken („Stacks“) erschöpft sind, wurde eines Besseren belehrt, als die Firma Istanbul Agop eine akustische Reproduktion des geliebten 808 Analog-Clap-Sounds auf den Markt brachte. Das Clap Stack fand schnell viele Fans, weil es dem Klang der legendären Maschine tatsächlich erstaunlich nahe kommt. Das „Rezept“ besteht aus drei unterschiedlich großen, gewölbten Blechscheiben, die beim Anschlag einen mittig-trockenen Sound erzeugen, welcher deutlich weniger Höhen produziert als ein Stack aus konventionell geformten Becken. 

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Zumindest auf dem deutschen Markt gab es bis vor Kurzem keine Alternativen, die Firma Zultan hat dies nun geändert. In ihrer Raw-Serie wurde soeben das SlapClap vorgestellt, welches nach demselben Prinzip funktioniert, preislich allerdings deutlich unter dem Original rangiert. Ob es trotzdem ordentlich „clappt“, erfahrt ihr auf den folgenden Zeilen.

Details & Praxis

Drei gebogene „Flat“-Becken aus B20-Bronze

Dass das neue Zultan Raw SlapClap der Bauweise des Istanbul Agop Originals ziemlich genau folgt, ist offensichtlich. Hier wie dort kommen drei dünne, gewölbte  Blechscheiben aus türkischer B20-Bronzelegierung zum Einsatz, Zultan spendiert ihnen jedoch jeweils ein zusätzliches Zoll im Durchmesser. Somit betragen die Größen beim SlapClap 12, 14 und 16 Zoll. Sowohl Kuppen als auch ein Abdrehmuster fehlen vollständig, stattdessen kommen alle Komponenten in den Genuss einer intensiven, allerdings nicht sehr tiefen, Hämmerung per Hand. Auf der Digitalwaage zeigt sich, dass wir es mit dünnen Becken zu tun haben: Etwa 360, 560 und 830 Gramm zeigt das Gerät an. Übereinander gelegt schließen die Becken nicht perfekt ab, sondern lassen teilweise kleine Abstände. Dies ist jedoch Teil des Klangkonzepts. Ob es aufgeht, hören wir uns jetzt im Soundcheck an.

Drei gewölbte Blechscheiben werden für das SlapClap verwendet.
Drei gewölbte Blechscheiben werden für das SlapClap verwendet.

Das Konzept geht auf

Der Ruhm für die Idee gebührt natürlich weiterhin den Erfindern von Istanbul Agop, unser Testexemplar liefert aber eine nicht minder überzeugende Vorstellung. Wem die Idee eines 808 Clapsounds nicht geläufig ist, sollte einfach mal bei YouTube nach Soundbeispielen der Originalmaschine suchen. Deren Klang würde ich als mittig-kurzes, klatschendes Geräusch beschreiben, welches sich hervorragend in viele moderne Musikstile integriert. Es ist höhenarm und alles andere als aggressiv, weshalb es weder der Hi-Hat noch dem Gesang in die Quere kommt. Auch komprimiert und verhallt klingt es super. Das Zultan SlapClap liefert – je nach Montage – eine Vielzahl an klanglichen Variationen, die dem Original durchaus nahe kommen. Dabei sollte man keine hohe Lautstärke erwarten, denn die kuppenlose, gewölbte Konstruktion nimmt schon den Einzelbecken nahezu alle Obertöne. 

Fotostrecke: 5 Bilder Auch von unten ist die intensive Hämmerung gut zu erkennen.
Fotostrecke
Audio Samples
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SlapClap, locker montiert SlapClap, mittelfest montiert SlapClap, fest montiert

Im Vergleich mit dem Istanbul Clap Stack besitzt es, aufgrund der stärkeren Hämmerung, einen komplexeren, etwas „knusprigeren“ Sound, gleichzeitig kommt es minimal tiefer gepitcht daher. Im Video könnt ihr euch auch die Einzelsounds der Becken anhören sowie ein paar weitere Anordnungen.

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Profilbild von Herr Wasgehtsiedasan

Herr Wasgehtsiedasan sagt:

#1 - 26.10.2021 um 09:20 Uhr

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Wasser, Erde, Feuer, Luft. Meine Großmutter erzählte mir oft Geschichten über eine längst vergangene Zeit, von einer Zeit des Friedens. Damals sorgte der Avatar für Harmonie zwischen den Wasserstämmen, dem Erdkönigreich, der Feuernation und den Luftnomaden. Doch dann erklärte uns die Feuer-Nation den Krieg und alles änderte sich. Nur der Avatar beherrschte alle 4 Elemente, nur er hätte den gewaltigen Angriff der Feuerbändiger aufhalten können. Aber als ihn die Welt am meisten brauchte, verschwand er.

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