Yamaha FP9C und FP9D Single und DFP9C Double Bass Drum Pedale Test

Fazit

Mit den neuen Pedalen namens FP9C, FP9D sowie deren Doppelversionen (zum Test war nur die Kettenmaschine DFP9C verfügbar) erweitert Yamaha das Fußmaschinenprogramm erstmals um High-End-Modelle. Im Vergleich zu den bisher erhältlichen 9500er Maschinen bieten die Testobjekte deutlich größere Tritt- und Bodenplatten sowie etliche Möglichkeiten der Anpassung an die persönlichen Spielvorlieben. Dazu gehört natürlich die Wahl des Antriebskonzeptes, bei den Kettenversionen kann optional auch der mitgelieferte Bandzug installiert werden. Der Clou ist jedoch die jeweils dreistufig verstellbare Antriebs-Cam, welche den Maschinen deutlich fühlbare Veränderungen in der Antrittscharakteristik beschert. Allerdings leidet das Direct-Pedal unter dem Umstand, dass die voll ausgefahrene Cam an das Bassdrum-Fell stoßen kann. Nicht nur Drummer, die gerne an ihren Arbeitsgeräten herumjustieren, dürften sich auch über die einhändig, von oben verstellbare Federspannung freuen, ein Feature, welches das Drummerleben wirklich erleichtert. Eine nette Zugabe sind die optional montierbaren Gewichte für Kollegen, die etwas mehr Wumms benötigen. 
Der Klasse nicht ganz angemessen ist das leichte Spiel zwischen Trittplatten und Fersenteilen sowie an der Welle. Hier sollte Yamaha nachbessern, die Konkurrenz aus dem Hause DW und Tama macht das besser. Insgesamt handelt es sich bei den neuen Fußmaschinen aber um hochwertige, extrem schnell und sauber laufende Werkzeuge, die definitiv einen persönlichen Check verdienen.

Unser Fazit:
4 / 5
Pro
  • exzellente Laufeigenschaften
  • dreistufige Verstelloption der Antriebs-Cams (Einschränkung siehe Contras)
  • sehr stabiler und verwindungssteifer Stand ohne Kraftverlust
  • Kettenmaschinen auf Bandzug umrüstbar (Bandzug enthalten)
  • bequeme Federverstellung
Contra
  • verstellbare Cam der Direct-Maschine FP9D kann bei vorderer Einstellposition das Fell berühren (abhängig von Bass Drum und deren Neigungswinkel)
  • leichtes Spiel an Fersenteilen und Welle
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Yamaha FP9C und FP9D Single und DFP9C Double Bass Drum Pedale Test
Für 659,00€ bei
Tolle Laufeigenschaften und viele Einstelloptionen: Die neuen Yamahas sind ohne Frage Edelpedale, allerdings mit kleinen Schwachstellen in den Details.
Tolle Laufeigenschaften und viele Einstelloptionen: Die neuen Yamahas sind ohne Frage Edelpedale, allerdings mit kleinen Schwachstellen in den Details.
Technische Spezifikationen
  • Hersteller: Yamaha
  • Typenbezeichnung: FP9C und FP9D Single Pedale und DFP9C Double Bass Drum Pedal
  • Antrieb: Kette (FP9C und DFP9C), Direktantrieb (FP9D)
  • Bodenplatte: ja
  • Fersenteil/Trittplattenverbindung: kugelgelagerte Achse
  • Trittplattenwinkel verstellbar: ja
  • Schlägelwinkel verstellbar: ja
  • Art des Schlägels/Beaters: schwarze Filzbeater
  • Befestigung am Spannreifen: seitlich
  • Tasche/Case im Lieferumfang: ja, Softcase
  • Zubehör: Bedienungsanleitung, Stimmschlüssel, Bandzüge (bei Kettenmodellen), zwei Beatergewichte aus Messing und Aluminium
  • Besonderheiten: Beatergewichte veränderbar, Federspannungsverstellung von oben
  • Herstellungsland: China
  • PREISE (Straßenpreise September 2019 ):
  • FP9C und FP9D Single: jeweils 298,00 EUR
  • DFP9C Double: 598,00 EUR
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