Recording Software
Test
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03.09.2020

Praxis

Windows only

Na, da hab ich mir ja wieder ein Ei gelegt! Natürlich hat mir der Hersteller zum Test des Universal Audio Apollo Solo die neue USB-Variante geschickt und natürlich ist in meinem Studio keine einzige Windows-Kiste mehr zur Hand. Somit bin ich kurzerhand zu einem Freund gefahren und hab mir dessen Windows-Laptop geschnappt, der zum Glück so standardisiert wie nur möglich war: Lenovo 2447GW3 mit Core i7 2,7 GHz, 16 GB RAM und Windows 10. Luna, die UA DAW, gibt es übrigens (noch) nicht für Windows.

Installer gestartet, läuft! Keine Probleme soweit und auch die mitgebrachte Testsession brachte das Interface nicht aus der Ruhe. Lediglich die in Ableton Live angezeigten Latenzwerte waren im Default-Mode mehr als doppelt so hoch wie bei meinem Mac und Thunderbolt – aber immer noch gut!

Klang

Klanglich macht es keinen Unterschied, ob Windows oder macOS Im Hintergrund arbeitet – und so habe ich keine Differenzen zwischen altem Arrow und neuem Solo feststellen können. Letzteres klingt somit sehr gut und löst knackig auf.

Entgegen meiner sonstigen Praxis musste diesmal bei den Audiobeispielen eine andere Kombination aus Mics zum Test herhalten, da mein geschätztes BPM-CR73 gerade beim Service ist. Ein Studionachbar hat mir kurzerhand sein Neumann M149 geliehen, was zugegebenermaßen zwar etwas Overkill war, aber nun gut.

Die Gelegenheit war somit günstig, denn das Mic war mir doch etwas zu dick untenrum, sodass ich kurzerhand für die Stereofiles den neuen Neve 1084 genutzt habe, um etwas auszudünnen. Wirklich löblich ist dabei der Umstand, dass man alle Plugins für 14 Tage individuell ausprobieren kann.

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