Test
4
15.03.2017

Fazit
(5 / 5)

Nein, für Schnäppchenjäger ist die in Hamburg hergestellte Tempest Bell Bronze 14x8 Snaredrum sicherlich nichts. Fehlanzeige auch für die Fans leichten Reisegepäcks und unauffälligen Equipments. Stattdessen kostet sie - absolut betrachtet - eine Menge Geld, verlangt stabile Snare-Stative und einen intakten Rücken. Dafür bekommt man allerdings eine außergewöhnlich dynamische und vielseitig einsetzbare Trommel mit einer Teppichansprache, die man einer so tiefen Snaredrum nicht zutrauen würde. Bei der Verarbeitungsqualität gibt es absolut nichts zu mäkeln, die verbauten Hardware-Komponenten sind vom Feinsten. Der tiefe, ohne Verstärkungsringe gefertigte Kessel sorgt für den klassischen, druckvollen Bell Brass-Sound, der sich besonders in Recording-Situationen durch Präsenz und Wärme auszeichnet und welchen man in dieser Form bei anderen Kesselkonstruktionen einfach nicht findet. Lässt man in die Beurteilung einfließen, dass es weltweit praktisch keine vergleichbaren Angebote gibt und die alten Klassiker gebraucht deutlich teurer sind als die Tempest Trommel, bleibt nur eine glatte Fünfsterne-Bewertung. 

  • Pro
  • extrem großer Dynamikumfang
  • großer nutzbarer Stimmbereich
  • sehr gute Teppichansprache
  • exzellente Gesamtverarbeitung
  • Contra
  • keins
  • Technische Spezifikationen
  • Bezeichnung: Tempest Drums Bell Bronze Snare
  • Größe: 14x8 Zoll
  • Kessel: Glockenbronze, drei Millimeter Kesselstärke
  • Spannreifen: dreifach geflanscht, 2,3 Millimeter
  • Böckchen: 10 verchromte Messing Tubelugs „Monarch“
  • Abhebung: Trick
  • Teppich: 20 Spiralen aus Phosphorbronze
  • Felle: nach Kundenwunsch
  • Finish: gebürstet und gewachst, innen und außen
  • Hardware: verchromt
  • Zubehör: keines
  • Herkunftsland: Deutschland
  • Preis: 1689,00 EUR (Verkaufspreis)

Seite des Herstellers: tempest-drums.de

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