Test
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15.06.2010

Details

Beim Auspacken des Gerätes überrascht mich zunächst das Gewicht, das mit stattlichen 13,5 Kilo jedenfalls nicht mehr in der Fliegengewichtsklasse zu Hause ist. Der Grund dafür ist schnell gefunden: Das Gehäuse ist wirklich sehr stabil und robust verarbeitet und sollte damit problemlos dem harten Alltag „on the road“ trotzen. Leider sind die IP 65-tauglichen Zugentlastungen und die Anschlusskabel nicht ganz so gut in Form wie das Gehäuse und machen einen etwas billigen Eindruck. Hier wurde eindeutig gespart und auf hochwertige Leitungen und Anschlüsse zum Beispiel von Neutrik verzichtet. Auch das LCD macht auf den ersten Blick einen eher mäßigen Eindruck.

Der im Werbetext erwähnte Doppelbügel hingegen scheint solide und ist dabei tatsächlich sehr innovativ, denn er macht es möglich, das Gerät multifunktional einzusetzen. Mit seiner Hilfe kann man den Fluter in verschiedenen Winkeln auf den Boden stellen oder, ebenfalls in verschiedenen Winkeln, an einem Truss oder ähnlichen Hängevorrichtungen anbringen. Die meisten aktuell angebotenen Geräte beherrschen nur eine der beiden Varianten. Soll die jeweils andere zum Zuge kommen, muss nicht selten kostspieliges Sonderzubehör einkalkuliert werden.

Nicht so beim TriFlood. Hier hat man von vornherein beide Möglichkeiten am Start, und zwar ohne weiteres Zubehör. Allerdings gibt es auch dabei einen kleinen Wermutstropfen: Die vier Rädchen, mit denen sich der Bügel einstellen lässt, hätten durchaus etwas besser verarbeitet sein können. Sie sind aus Hartplastik. Sollte der Fluter einmal hinfallen, wird er dank seines stabilen Gehäuses vermutlich heil bleiben, die Rädchen allerdings werden den Sturz höchstwahrscheinlich nicht überleben. Außerdem ist der Abstand zwischen ihnen sehr gering, was das Handling erschwert.

Die 15x15 Watt LEDs lauern hinter einer dicken Glasplatte und sind in drei Reihen zu jeweils fünf LEDs angeordnet, die optisch entfernt an herkömmliche 20 Watt Halogen-Leuchtmittel mit GU10 Sockel erinnern. Das edle Design mit gebürstetem Aluminium und dem golden hinterlegten Display wirkt schick, funktional und trotzdem robust. Das ansprechende Äußere bringt für den User natürlich auch zusätzliche Vorteile mit: Die Optik des Fluters fällt nicht negativ auf und er lässt sich deshalb auch auf Galas und anderen eher schicken Veranstaltungen einsetzen.

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