Bass Hersteller_Marleaux 2013_Jahresrueckblick
Test
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16.01.2013

Marleaux Soprano Bass Test

Ukulelen E-Bass

Charakterzwerg

Der Marleaux Soprano Bass im bonedo-Test - Handgefertigte Produkte aus unserem Land haben weltweit Rang und Namen und die Anerkennung für deutsche Wertarbeit begegnet einem im Ausland ständig und überall. Das gilt auch für Musikinstrumente und ganz besonders für die Hersteller von Bässen aus unseren Landen. Gerald Marleaux zählt zu diesen erlesenen Konstrukteuren, die mit ihren Produkten die Welt beliefern und auf eine stetig wachsende treue Fangemeinde stolz sein können. Seit über 20 Jahren konstruiert und baut er im beschaulichen Clausthal-Zellerfeld edle E-Bässe und überraschte vor geraumer Zeit mit einem Instrument, das seinesgleichen sucht. Ein Bass, der eigentlich nicht tatsächlich ein Bass ist, aber auch nicht Gitarre und schon gar nicht Mandoline, der aber irgendwie schon nach Gitarre klingt, aber definitiv wie ein Bass aussieht, nur lediglich drei Nummern kleiner als gewohnt.

Die Idee für den Soprano Bass wurde geboren, als es um ein Geschenk für Stützpunkthändler ging. Das Resultat war eine Wanduhr, deren Basis ein vollwertiger Miniaturkorpus des Marleaux Consat Basses war. Ein treuer Kunde fand das dermaßen cool, dass er unbedingt einen Minibass auf dieser Korpusbasis haben wollte. Das Instrument wurde gebaut und überraschte sogar den Hersteller so positiv, dass er sich entschied, weiter an diesem Unikat zu experimentieren. Auf der NAMM Show 2008 schließlich war der kleine Außenseiter die Sensation schlechthin, und die Amerikaner, darunter auch Legende Victor Wooten, stürzten sich förmlich auf den Winzling, der seither fest zum Produkt-Lineup von Marleaux gehört. Das hat mich natürlich extrem neugierig gemacht. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich nicht unbedingt als Freund unnützer Gadgets bekannt bin. Aber der Marleaux Soprano könnte sich als weitaus mehr entpuppen, als man vielleicht auf den ersten Blick vermuten würde.

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