Bass
Test
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25.08.2011

Harley Benton Hot Rod Bass Test

Taschengeld-Preci

Keine Bassmodelle wurden in der Vergangenheit wohl öfter kopiert als die legendären Jazz-und Precision-Bässe von Leo Fender, dem man ohnehin die Erfindung der elektrischen Bassgitarre zuschreiben kann. Zwar erweist sich die Konstruktion dieser Instrumente als recht simpel, aber in ihrer Wirkung sind sie sehr effektiv. So hat sich der charakteristische Sound der beiden Bässe über einen langen Zeitraum in sämtlichen Musikstilen bestens bewährt, im Studio genau so wie auf der Livebühne. Auch im untersten Preissegment orientieren sich deshalb die Instrumentenhersteller an den beliebten Fender Bässen oder versuchen, mit leichten Variationen im großen Geschäft der Einsteigerinstrumente mitzumischen.

Ein Kandidat aus diesem Marktsegment ist der mir für diesen Test zur Verfügung stehende „Hot Rod Bass“, den der Versandhändler Thomann in Fernost für seine Eigenmarke „Harley Benton“ herstellen lässt. Dieser präsentiert sich grundsätzlich im Precision-Style, kann aber neben dem üblichen Split-Coil Pickup an der Halsposition noch mit einem zusätzlichen Single-Coil vor der Brücke aufwarten, der zur Erweiterung des Soundspektrums dienen soll. Erhältlich ist er in nur einer optischen Variante, nämlich Transparent Rot mit braunem Pickguard, wobei Thomann für die Freunde der tiefen H-Saite auch eine 5-Saiter-Version anbietet. In diesem Test muss allerdings erst einmal der 4-saitige „Hot Rod“ zeigen, wieviel BS (Bass-Stärken) er überhaupt auf die Straße bringen kann.

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