Bass
Test
7
09.12.2009

PRAXIS

Die Werkseinstellung des Stegs geht in Ordnung. Lediglich die Oktavreinheit der D- und G-Saite musste ich vor dem eigentlichen Test ein wenig nachjustieren. Jetzt aber zur Praxis. Damit ich möglichst neutral an die Sache herangehen kann, habe ich versucht, mich vor dem eigentlichen Test vom prägenden Klang des „Fender-Originals“ zu lösen.

Gurt angelegt und los geht’s!

In Form und Ergonomie dem Original nachempfunden, hängt er angenehm am Gurt – von Kopflastigkeit keine Spur. Um mehr über das Schwingverhalten des Basses zu erfahren, werde ich ihn zunächst einmal trocken anspielen. Das Sustain ist gut, er schwingt schön aus, brummt angenehm und liefert einen druckvollen Ton.

Der verstärkte Sound ist verblüffend gut, trocken, druckvoll und ausgewogen. Dynamisches Zupfen wird 1:1 übertragen und ich bin erst einmal baff. Zwar kommen die Höhen etwas harsch, aber unten rum geht es ziemlich knackig zur Sache. Die Elektronik übertrifft meine Erwartungen. Trotz des recht unsauberen Saitenverlaufs erwischen die Tonabnehmer jedes Spieldetails. Allerdings sollte der Tonregler dabei fast voll aufgedreht werden, da erst so die erhoffte kraftvolle Präsenz im Klangbild entfesselt wird.

Die Position des Stegtonabnehmers musste ich noch leicht erhöhen, da die Ausgangsleistung im Einzelbetrieb merklich abfiel. Dieser Eindruck entsteht relativ schnell, da der Halstonabnehmer mit dem ihm eigenen erhöhten Bassanteil von Natur aus mächtiger erscheint. Nach der Justage entpuppten sich die beiden Pickups aber als wirklich gutes Team, mit dem sich alle möglichen Stilistiken abdecken lassen. Auch kann ich dem Bass eine recht gute Bespielbarkeit attestieren, sicher eine Freude für jeden Bass-Neuling.

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