Gitarre Hersteller_Dunlop
Test
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15.05.2018

Praxis

Ich parke das Dunlop Cry Baby 535Q Mini vor meinem clean eingestellten Marshall JVM 410 und nehme die mit zwei Vintage 30 Speakern bestückt Box mit einem SM 57 ab. Die folgenden Audiobeispiel habe ich klanglich nicht weiter bearbeitet.

Ich muss zugeben, das es einen kleinen Moment gedauert hat, bis ich mich an die verkleinerte Wippe gewöhnt habe, aber dann stand dem normalen Bedienen des Pedals nichts mehr im Wege.

Los geht es mit dem Range Check. Dazu positioniere ich pro Beispiel den Schalter jeweils eine Position weiter und beginne ganz links mit der Position 1.

Hier hört man gut, in welchem Frequenzbereich das Pedal jeweils arbeitet und damit unterschiedliche Anmutungen erzeugt. Je nach Stellung des Schalters rutscht der Einsatzpunkt des Wahs immer höher, wobei selbst in Position 4 der Sound immer noch fett und keineswegs kreischend ist. Für meinen Geschmack ist hier der klassische Vintage-Wah-Sound zu hören, der mir ausgesprochen gut gefällt!

In den nächsten Beispielen möchte ich den Boost näher untersuchen und positioniere den Volume-Regler in die Maximalstellung. Erst ist der Boost deaktiviert, im zweiten Beispiel dann aktiv. Dabei bleibe ich noch im cleanen Kanal des Amps.

Der Boost macht seinem Namen alle Ehre und bringt die Eingangsstufe des Marshalls ordentlich zum Schwitzen. Heraus kommt ein klassischer Wah-Sound, wie man ihn von unzähligen alten Titeln her kennt und Amp-High-Gain noch kein Thema war, sondern ein Wah auch dazu verwendet wurde, um mehr Zerre ins Spiel zu bringen.

Für die abschließenden Beispiele positioniere ich den Range Selektor in die Position 2, schalte den Marshall in den Crunch-Kanal und aktiviere im zweiten Beispiel den Boost, auch hier mit voll aufgedrehtem Volume am Pedal.

Durch den Boost verdichtet sich die Verzerrung und wird im wahrsten Sinne cremiger. Der Wah-Effekt ist durchsetzungsstark und schön kräftig. Der Ton lässt sich dabei sehr gut formen.

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