Test
8
17.07.2021

Cameo DROP B1 und Cameo DROP B4 Test

Akkubetriebene Outdoor-Uplights

Flexible, mobile und kompakte IP65-Ambientleuchten mit 6-in-1 RGBWA+UV LED

Mit der DROP-Serie reflektiert Cameo die Herausforderungen kleinerer Veranstaltungen. Der Cameo DROP B1 will sich dabei als Mini-Uplight mit sehr kompakten Maßen anbieten, der leistungsfähigere DROP B4 als LED-Uplight schon größere Aufgaben übernehmen. Beide zeichnen sich durch ihre Outdoor-Tauglichkeit gemäß Schutzklasse IP65, die integrierten Akkus sowie die kabellose Bedienbarkeit für den mobilen Betrieb aus. Laut Hersteller haben die Akkus eine extrem hohe Kapazität. Zudem sollen die beiden Uplights die homogene Farbmischung aus dem RGBWA-UV-Spektrum ermöglichen. Die beiden Lichtkameraden treten an, um mit ihrer kabelfreien Bedienbarkeit zugleich die Antwort auf die herausfordernde temporäre Platzierung und Montage von Scheinwerfern in außergewöhnlichen Locations, ob im Innen- oder Außenbereich zu liefern. Schauen wir genauer hin.

Details

Bauart und Konstruktion

Die beiden Outdoor-Uplights Cameo DROP B1 und DROP B4 befinden sich im stabilen Gehäuse aus schwarzem Metall. Dabei unterscheiden sie sich sowohl in der Größe als auch der Ausstattung. Indes der als Mini-Uplight bezeichnete DROP B1 bei den Maßen von 163,5 x 91 x 112,5 mm (B/H/T) ein Gewicht von gerade mal 1 kg auf die Waage  bringt, wiegt der DROP B4 etwas mehr als das Dreifache, was sich auch bei den Abmessungen mit Haltebügel von 240 x 142,5 x 162,5 mm (B/H/T) widerspiegelt.  

Frontblick und Bestückung DROP B1

Diese Unterschiede zeigen sich ebenso in der Bestückung und Ausstattung. Dem kleineren Uplight-Scheinwerfer hat der Hersteller eine 15 W starke 6-in-1-LED spendiert, die sich mittig unter einer schützenden Glasscheibe befindet. Und diese Frontscheibe, bzw. die dahinter beherbergte Elektronik hat es in sich. Integriert sind unmittelbar auf der Frontseite das OLED-Display und die Touch-sensitiven Bedienfelder.

Außerdem ist auf der Vorderseite die Anzeige LED-platziert, die rot leuchtet, sofern das Gerät korrekt an die Ladebuchse angeschlossen ist und auf grün wechselt, sobald der Akku vollständig geladen ist. Weiterhin befindet sich auf der Front der Infrarot-Sensor für die Steuerung per IR-Fernbedienung. In den Rand integriert sind insgesamt vier Magnete für den soliden Halt von Streuscheiben, Half Dome Filter und Streublende.

Rückseite DROP B1

Die Rückseite zeigt sich beim Mini-Uplight B1 demgegenüber unspektakulär und aufs Wesentliche reduziert. Wichtigstes Detail ist hier der rote Druckschalter für die Inbetriebnahme. Hinzu kommt die Rändelschraube zum Einstellen des Neigungswinkels beim Aufstellen ohne montierten Haltebügel. Die Schraube wird so weit herausgedreht, bis die gewünschte Abstrahlrichtung erreicht ist. Außerdem befinden sich hier die gummierten Standfüße. Ebenfalls verbaut ist auf dieser Seite das Druckausgleichselement für die Vermeidung von Kondenswasserbildung im Inneren.

Frontblick und Bestückung DROP B4

Dem Drop B4 hat Cameo vier quadratisch angeordnete LEDs mit einer jeweiligen Leistung von 15 W spendiert. Die LEDs sind ebenfalls hinter einer Glasscheibe platziert. Des Weiteren befindet sich hier der Sensor für die optionale IR-Fernbedienung. Auffällig ist das nicht komplett umlaufende Druckgusselement, das im oberen und seitlichen Bereich als Streulichtblende konzipiert ist und somit den Abstrahlwinkel begrenzt. Die Bedienelemente beherbergt der B4 auf der Rückseite.

Rückseite DROP B4

Wie beim B1 aus der CAMEO DROP-Serie befindet sich auch beim DROP B4 auf der Rückseite ein roter Druckschalter zum Ein- bzw. Ausschalten, ebenfalls die Rändelschraube für die Tilt-Funktion, das Druckausgleichselement sowie die Gummifüße. Abgesehen davon sind die Rückseiten der Geräte unterschiedlich konzipiert. Der B4 beherbergt hier das OLED-Display mit den berührungsempfindlichen Bedientastern Menu, Enter, Up und Down.

Seitenansicht und Ladebuchse

Jeweils seitlich bei beiden Geräten befindet sich die Ladebuchs zum Laden des internen Lithium-Ionen-Akkus. Der Hersteller weist darauf hin, dass die Geräte ausschließlich mit den optional erhältlichen Ladegeräten von Cameo geladen werden sollen. Dass das Ladegerät nicht unmittelbar zur Geräteausstattung gehört, erklärt sich dadurch, dass Cameo unterschiedliche Lösungen anbietet, etwa solche, mit denen mehrere Scheinwerfer gleichzeitig geladen werden können. Das jeweilige Ladegerät befindet sich demnach nicht im Lieferumfang und muss separat bestellt werden.

Flexible Montage nach individuellen Anforderungen

Die Ambient-Scheinwerfer können äußerst flexibel gestellt, gehängt oder anderweitig montiert werden. Der Montagebügel aus solidem Metall ist über die beiden Fixiermechanismen links und rechts in gewünschter Neigung einstellbar. Vorbildlich dabei ist, dass keinerlei Schrauben sichtbar sind, wodurch das ästhetische Design der Geräte nicht beeinträchtigt wird. Bei Bedarf kann der Bügel komplett abgeschraubt und abgenommen werden, um die Scheinwerfer auf den gummierten Füßen aufrecht auf dem Boden oder sonstigem Untergrund zu stellen.

Das Besondere: Das innovative Bracket ist direkt am Gerät verschraubt und nicht wie üblich seitlich. Beim Cameo DROP B4 ist auch der Bügel mit gummierten Standfüßen konfektioniert, der kleinere Bruder Cameo DROP B1 besitzt diese Füße lediglich am Gerät selbst. Für die Verwendung im aufrechtstehenden Zustand – ohne angebaute Halterung – verfügen die beiden Lichtkameraden rückseitig über eine separate Schraube zur Neigungsverstellung. Bei beiden Geräten ist die Sicherungsöse direkt in den Montagebügel integriert.

Lieferumfang – (fast) alles mit dabei

Im Lieferumfang enthalten sind beim DROP B1 von Cameo das Gerät selbst inklusive Montagebügel, der Halbkugelfilter, zwei Filter und die IR-Fernbedienung. Beim B4 sind ebenfalls der Montagebügel und die Infrarot-Fernbedienung und zwei Filter enthalten. Ein Halfdome-Filter in Kuppelform ist hier nicht vorgesehen.

1 / 3
.

Verwandte Artikel

User Kommentare