Test
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17.03.2016

AKG K181 DJ UE Test

Geschlossener DJ-Kopfhörer

Voller Boost in der Booth!

Mit dem geschlossenen Kopfhörer K181 DJ UE startet AKG erneut einen Lauschangriff auf DJs. Bass Boost, ein 3D-Axis Faltmechanismus und eine hohe Nennbelastbarkeit, das sind nur einige Charakteristika der „Ultimate Edition“, die sich vor allem optisch vom Vorgänger abhebt. Doch wie sagt man so schön: Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Die gilt nicht nur für die Wahl des Lebenspartners, sondern auch für die Wahl des richtigen Kopfhörers. Passt er zu mir, verstehe ich ihn gut und hält er mit mir eine sehr lange, vom Verschleiß geprüfte Beziehung aus? Unter diesen Kriterien bewerte ich den AKG K181 DJ UE, um herauszufinden, ob er des DJs neues Herzblatt werden könnte.

Details

Die schwarz-weiß-blau gehaltene Pappverpackung kündigt den K181 DJ UE (für Ultimate Edition) zunächst recht nüchtern an. Die Kunststoffkonstruktion ist handlich, die Verarbeitung und Haptik überzeugt. Dank teils gummierter Oberflächen an den Muscheln und dem Bügel fühlt sich der schwarze Kopfhörer sehr griffig an. Er bringt 280 Gramm auf die Waage. Um die Flexibilität des Bügels zu gewährleisten, ist dieser nicht aus einem Guss gefertigt, sondern er setzt sich aus drei miteinander verschraubten Einzelteilen zusammen. Das mittlere Stück trägt unten das nur leicht gepolsterte Kopfband, die Oberseite den silbernen AKG-Schriftzug. 

Für die beiden angrenzenden Bügelstreben verwendet AKG einen Materialmix aus glatten und gummierten Oberflächen, das auch vom Design sehr ansprechend wirkt. Zudem zieren beide Seiten die Typenbezeichnung und eine Pyramide aus kleinen Noppen, vermutlich damit der Kopfhörer nicht so schnell aus der Hand rutscht.

Die individuelle Kopfgrößenanpassung erfolgt in elf einrastenden Stufen. Ein besonderer Clou: das sich anschließende 3D-Axis-Gelenk, mit dem sich der Proband auf ein Kleinstmaß zusammenfalten lässt. Das ist von Vorteil für den platzsparenden Transport und für das Handling beim Monitoring, schließlich ermöglicht das 3D-Gelenk auch, die Muscheln mit 270 Grad um ihre vertikale Achse zu drehen.

Die beiden Kapseln mit ihren austauschbaren, ohraufliegenden Pads definieren sich ebenfalls durch eine Kombination aus gummiertem und glattem Plastik. Ein Design-Kniff. Zudem sind beide Muscheln mit einem Schalter für den Bass-Boost und die linke Muschel zusätzlich mit einem Mono-Stereo-Schalter ausgestattet. Links wird auch das an eine Mini-XLR-Buchse gesteckte Spiralkabel geführt. Es misst im ausgezogenen Zustand satte 5 Meter. Da das Kabel in einem 3,5-Millimeter-Klinkenstecker endet, spendiert AKG zusätzlich einen vergoldeten Adapter auf 6,3 Millimeter, der neben einer Transporttasche zum Lieferumfang gehört.

Technische Daten

Der Frequenzgang von 5 bis 30.000 Hz ist einer Referenzklasse würdig und kündigt ein sehr umfangreiches und hochauflösendes Klangbild an. Der Schalldruckpegel von 112 Dezibel, mit dem die Ultimate Edition im Gegensatz zum Vorgängermodell 8 Dezibel einbüßt und die mit 42 Ohm bezifferte Impedanz entsprechen dann aber schon mehr der Durchschnittsnorm.

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