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Als Vocalcoach werde ich immer mal wieder gefragt, ob wirklich jeder Mensch singen kann. Die kurze Antwort: Ja, das glaube ich. In meiner Karriere als Vocalcoach kann ich mich an nur zwei Fälle erinnern, in denen ich wirklich nichts tun konnte – was daran lag, dass die Personen keinen Zugang zu ihrer Stimme gefunden haben. Andersrum hatte ich schon einige Schülerinnen und Schüler, die echte Probleme damit hatten, einzelne Töne zu treffen, es aber unbedingt wollten und dann auch geschafft haben. Warum entscheiden unsere Annahmen über „Gesangstalent“ und „Talentfrei“ darüber, ob jemand singen lernen darf? Sollten wir nicht danach entscheiden, wie sehr jemand singen lernen möchte?

Billie Eilish hat in kürzester Zeit eine Karriere hingelegt, die in den letzten zwanzig Jahren Popgeschichte ihresgleichen sucht. Mit minimalistischen, einfühlsamen und teils düsteren Songs brach Eilish mit dem Feelgood-Pop-Dogma der frühen 2010er-Jahre, das die Charts vor ihrem Aufstieg dominierte. Wir werfen einen genaueren Blick auf die ersten zehn Jahre ihrer Karriere – und vor allem auch darauf, was diese aus- und überhaupt möglich machte. Wir beleuchten ihren Gesangsstil und die Produktion ihres Bruders Finneas, die Geschichten hinter ihren berühmtesten Songs und ihren Einfluss auf Mode, Frauenbilder sowie die Popmusik im Generellen.

Es wird gemutmaßt, behauptet und gehofft, dass Social Media und Musikstreaming, insbesondere Instagram, TikTok und Spotify, angesichts der Überflutung mit KI-Content bald an Bedeutung verlieren könnten. Doch welche Wege gibt es abseits großer Plattformen, Artist Development zu betreiben? Wir haben mit Mirko Glaser vom Indie-Label Uncle M darüber gesprochen, wie der Aufbau junger Bands funktioniert: mit beherztem Anpacken, realistischen Zielen, Kooperationsgeist.

Der Vocal Trainer von Better Voice verspricht ein strukturiertes, physiologisch sinnvolles Training auf Basis sogenannter SOVT-Übungen. Doch was steckt genau dahinter? Wie funktioniert das System? Und für wen lohnt sich das kleine Gadget? Dieser Artikel beleuchtet das Konzept, die Technik dahinter und die praktische Anwendung – inklusive einer Einordnung, was man realistisch erwarten darf.

Prince gilt als musikalische Legende und war vieles zugleich: Superlative, Musiknerd, Geschichtenerzähler, Bühnentalent, aber auch zurückgezogener Songwriter im eigenen Musikuniversum Paisley Park. Er war 24/7 on fire, ein begnadeter Sänger und Instrumentalist mit einem riesigen kreativen Output. Prince war Musik, Prince war seine Songs und jedes einzelne Instrument davon. Aus seiner Feder entsprangen Welthits, die er zum Großteil selbst auf seinen Alben einspielte. In diesem Artikel widmen wir uns dem Kosmos dieses Ausnahmekünstlers und erläutern was ihn zu einem der spannendsten Multiinstrumentalisten und Sänger der Popgeschichte gemacht hat.

Stress bei Musikern: 10 Tipps, die euch helfen Stress zu reduzieren.

Nein, ein Label braucht heute niemand mehr, um Musik zu veröffentlichen. Das geht über diverse Plattformen mittlerweile schneller, als ich husten kann. Und doch bekomme ich für mein Indie-Label regelmäßig Anfragen von Musikerinnen und Musikern, die mein Wissen und meine Struktur an ihrer Seite haben wollen. So weit, so gut. Bis zur Veröffentlichung läuft dann auch alles rund. Doch sobald die erste Euphorie verflogen ist und die ersten (oft minimalen) Einnahmen eintreffen, folgt die große Ernüchterung in der Zusammenarbeit. Hilfe! Indie-Label sucht Artists, die Business können.

An Sienna Rose, Neo-Soul-Sängerin ohne Biografie oder Herkunft, scheiden sich die Geister. Kann diese Frau, die ein einziges Geheimnis zu sein scheint und in fast allen Social-Media-Posts schweigt, echt sein, oder haben wir es hier mit einer der ersten großen KI-Künstlerinnen zu tun? Die Debatte um KI-generierte Musik und den Umgang damit geht in die nächste Runde.

Die Musikbranche hat sich in den letzten Jahren rasant gewandelt: Streaming-Plattformen, Social Media, Home-Recording und digitale Vertriebswege haben die Spielregeln grundlegend verändert. Vor diesem Hintergrund stellt sich für viele Musiker*innen die zentrale Frage: Soll ich den klassischen Weg über ein Label gehen – oder mein Projekt als DIY (Do It Yourself) selbst in die Hand nehmen? Beide Wege haben echte Chancen, bringen aber auch Nachteile mit sich. In diesem Artikel beleuchten wir die Vor- und Nachteile beider Ansätze an und geben Orientierung für deinen individuellen Weg.

Wie findet ihr den richtigen Vocalcoach für euch und was sollte euch guter Gesangsunterricht bieten.

Alice in Chains zählen zu den erfolgreichsten Rock-Bands aller Zeiten, nicht zuletzt wegen dem Mann am Mikrofon: Layne Staley. Dunkel, mysteriös und rau prägten die Melodien und Texte des jungen Amerikaners den trockenen und kompromisslosen Grunge-Sound von Alice in Chains, der bis heute unzählige Fans fesselt. In diesem Artikel blicken wir auf das tragischerweise sehr kurze Leben des Frontmanns, der uns mit Songs wie Dirt und Man in the Box bis heute begeistert.

Wer kennt es nicht: Der Song nähert sich dem Refrain, die Melodie schraubt sich nach oben, und plötzlich steigt der Puls. Hohe Töne zu singen ist für viele Sänger*innen eine besondere Herausforderung – nicht nur technisch, sondern auch mental. In diesem Artikel findest du konkrete Übungen, hilfreiche Denkansätze und Tipps, wie du deine „Höhenangst“ überwinden kannst.

Als Leadsänger*in in einer Band hast du eine besondere Aufgabe: Deine Stimme soll nicht nur tragen, sondern auch berühren, führen und sich durchsetzen – selbst zwischen donnernden Drums, dichten Gitarrenriffs und vielleicht noch einem Synth-Teppich.

Was kann ein Stimmarzt tun, wenn ihr heiser singen müsst? Ein Erfahrungsbericht über Möglichkeiten und Grenzen.

Als Nirvana im Herbst 1991 das Album Nevermind veröffentlichten, wurde die Musikszene Seattles endgültig zum weltweiten soziokulturellen Phänomen. Der Sound namens Grunge sprach einer Generation von unverstandenen jungen Menschen aus der Seele.

„Ein Klavier, ein Klavier…“ – Loriots legendärer Sketch weckt noch heute Assoziationen an das wohl klassischste Instrument – das Klavier. Heute erklingt sein charaktervoller Sound längst auch digital, etwa als Upright-Piano-Plugin für die DAW.

Einzigartige Stimmen sind oft keine perfekten Stimmen. Ihr Stimmsound ist nicht ausgewogen, und ihre Möglichkeiten sind manchmal sogar beschränkt. Auf jeden Fall halten sich die Sänger*innen nicht an die Norm, wie ein Ton ideal im Pitch liegen muss, wie klar er sein sollte oder wie man klassisch „korrekt“ singt. Es geht nicht darum, besonders schön zu klingen, sondern unverwechselbar zu sein. Diese Stimmen schaffen ihren eigenen Gesangskosmos und formen ihn weiter.

Vor ein paar Tagen wurde mir auf Instagram ein Reel der bekannten amerikanischen Mezzosopranistin Denyce Graves angezeigt. Darin spricht sie darüber, dass die wichtigsten Tage in einer Gesangskarriere selten mit der besten stimmlichen Verfassung zusammenfallen.

Beim Spielen von bestuhlten Konzerten gibt es verschiedene Wahrnehmungen: Während manche Künstler*innen die intime Nähe und die konzentrierte Aufmerksamkeit schätzen, fühlen sich andere durch die ruhige, manchmal fast statische Stimmung herausgefordert oder gar eingeschränkt.
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