Multilightbars wie Stairville BossFX-3 Scan Pro liegen seit Jahren vor allem bei Alleinunterhaltern, Party-Services oder DJs hart im Trend. Kein Wunder, schließlich hat nicht jeder das Know-how, das Budget oder schlicht die Muße, Moving-Heads, Scanner und Fluter jedes Mal neu aufzubauen, zu verkabeln und dann auch noch zu bedienen. Viel praktischer sind dann natürlich Alleskönner wie die LED BossFX-3 Scan Pro von Stairville, welche die beliebte Boss FX-Serie um einen noch leistungsstärkeren Vertreter ergänzen soll. Wie der Name schon verrät, gesellen sich zu den Komponenten der bisherigen Versionen nun auch zwei Scanner, die das Funktionsrepertoire noch einmal erweitern. 548 € soll die Bar kosten – ein fairer Preis, wie ich finde. Ob das Licht-Konglomerat im Praxistest auch abliefert, findet ihr heraus, wenn ihr weiterlest …

Stairville BossFX-3 Scan Pro – das Wichtigste in Kürze
- vielseitige Steueroptionen
- großer Funktionsumfang
- abwechslungsreiche Lichtshow
- gute Lichtausbeute
- mitgeliefertes Stativ
- zuverlässiger Musikmodus
- schneller Auf- und Abbau
- Laser nicht ohne Zusatzequipment bedienbar
- Footswitch aus Plastik gefertigt
Stairville BossFX-3 Scan Pro
Das Stairville BossFX-3 Scan Pro präsentiert sich als All-in-One-Lightbar, die auf einer Breite von 1190 mm ein beachtliches Arsenal an Lichteffekten vereint. Mit einem Gesamtgewicht von 10,2 kg bleibt das Set locker transportabel. Das Gehäuse setzt auf einen Mix aus Metall und Kunststoff und ist IP20 entsprechend für den Innenbereich zertifiziert.
Das Herzstück der Bar bilden zwei Scanner, die mit jeweils einer 15 W starken Weißlicht-LED bestückt sind. In Sachen Optik stehen hier sieben Gobos und acht Farben zur Verfügung, um dynamische Muster in den Raum zu werfen. Außerdem sind zwei Derby-Effekte, die mit 9 W RGB-LEDs für raumfüllende Strahlenbündel sorgen sollen, vorhanden. Für die farbliche Grundstimmung und das klassische Wash-Licht sind zwei PAR-Einheiten zuständig, in denen jeweils drei 9 W RGB-LEDs ihren Dienst verrichten.

Ergänzt wird das Setup durch vier dedizierte Strobe-LEDs mit je 1 W in Kaltweiß. Als optisches Highlight fungiert der integrierte Laser, der mit 100 mW in Rot und 30 mW in Grün arbeitet. Aber Achtung! Für den Betrieb des Lasers benötigt es einen separat erhältlichen Sicherheitsschalter. Dieser muss zusätzlich dazu erworben werden.
Ein klassisches Kaltgerätekabel speist die Lightbar, während das DMX-Signal über klassische 3-Pin XLR-Anschlüsse durchgeschleift wird. Die maximale Leistungsaufnahme ist mit moderaten 130 W angegeben.
In Sachen Steuerung gibt sich das BossFX-3 flexibel. Neben den obligatorischen Automatikprogrammen und der Musiksteuerung über das integrierte Mikrofon lässt sich das System per DMX, Master/Slave-Modus oder über die mitgelieferte IR-Fernbedienung sowie den Funk-Fußschalter dirigieren. Für die Installation ist eine 35-mm-Stativaufnahme vorhanden.
Was ist im Lieferumfang der Stairville BossFX-3 Scan Pro enthalten?
Geliefert wird das System im großen, braunen Pappkarton. Dieser ist ganz klassisch nur mit den wichtigsten Infos beschriftet: Firmenname und Modellbezeichnung wurden vorne auf die Oberfläche gedruckt, auf der Seite stehen die Gewichtsdaten des Paketes. Darin befindet sich zunächst eine große, schwarze Transporttasche, in der das Gerät an sich in passgenauen Formen eingehüllt ist.





Im Lieferumfang befindet sich eine ganze Menge an Zusatzequipment. So etwa eine herkömmliche IR-Fernbedienung, ein Funkfußschalter in Schwarz und ein Paar Schlüssel zum Einschalten des Laserbetriebs sowie ein ungebrückter Interlock-Stecker. Weiterhin finden wir hier Halterungen, seitlich an die Bar zu schrauben, damit diese auch fest verbaut von der Decke oder an der Wand hängen kann. Für den schnellen Aufbau wird außerdem ein Dreibeinstativ mit eigener Tragetasche mitgeliefert – keine Selbstverständlichkeit.
Wie ist die Stairville LED-Lightbar beschaffen?
Grundsätzlich ist der größte Teil des Lichtsets in klassischem Mattschwarz gehalten und aus Metall, partiell auch aus Kunststoff gefertigt. Das Gerät bietet eine gute Griffigkeit am Flansch sowie den freien Flächen und wirkt recht robust.
Auf der Oberseite der rechteckigen Bar finden wir den Laser mittig positioniert und die zwei namensgebenden Scanner links und rechts davon. Außerdem ist hier eine Sicherheitsöse zur Sicherung mittels Stahlkabel im hängenden Zustand verbaut. Die Seiten sind mit Gewinden zur Anbringung der Aufhängungen versehen und sonst frei von weiteren Funktionen.



Vier weitere Lampen befinden sich auf der Unterseite der Bar: Außen sind dort die beiden Derbys zu nennen, dazwischen zwei PAR-Scheinwerfer mit jeweils drei RGB-Leuchtmitteln. Alle unterseitigen Leuchtkomponenten sind ausrichtbar und über zwei seitliche Schrauben festzustellen. Mittig ist ein 35-mm-Flansch zu finden, der über das mitgelieferte Stativ gestülpt und ebenfalls mittels einer Drehschraube fixiert werden kann. Außerdem sind auf der Unterseite zwei Lüfter zur Gerätekühlung angebracht.


Während die Front neben den vier kaltweißen Strobe-LEDs nur mit einem IR-Sensor versehen wurde, finden wir auf der Rückseite der Leiste das Display sowie alle technischen Anschlüsse des Gerätes. Darunter sind die Ein- und Ausgänge für Kaltgerätekabel und 3-Pol-XLR sowie eine USB-Buchse, ein Mikrofon für Sound-to-Light und ein Schloss samt Input für einen Sicherheitsschalter arrangiert.
















