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Test
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28.09.2015

DW 4002 Double Bass Drum Pedal Test

Doppelfußmaschine

The red nosed Double Pedal

Das DW 4002 Doppelpedal aus taiwanesischer Produktion findet sich zum bonedo Test ein. DW Pedale sind seit jeher für hervorragende Laufeigenschaften und gute Qualität bekannt, in Kooperation mit dem fränkischen Musikalienhändler Thomann gibt es nun ein Modell, welches optisch stark an die Urversion der 5000er Serie erinnert. Dazu trägt nicht nur das – im Gegensatz zu den höherpreisigen Modellen – schlankere Trittplatten-Design bei, sondern auch die Einzelkette. Sogar die roten Farbakzente der 5000er finden sich an der 4002er, allerdings diesmal nicht bei den Bodenplatten, sondern an den Beatern. Diese sind damit auch das augenscheinlichste Feature, mit dem sich die Thomann Version von anderen 4000er Modellen abhebt. Ob das Pedal im Haifischbecken der günstigen Doppelfußmaschinen überleben kann, haben wir für euch heraus gefunden. 

Details

Das 4002 Doppelpedal überzeugt mit schnörkelloser, aber solider Konstruktion 

Dass man beim Verkaufspreis von 149 Euro irgendwo sparen musste, wird beim Öffnen des kleinen Kartons deutlich. Es gibt weder das von teureren DW Modellen bekannte wuchtige Hartschalen-Case noch sonstige Transporthilfen. Mir fällt nur ein kleines Tütchen mit zwei Inbus- sowie einem Stimmschlüssel in die Hände. Also geht es direkt zur Maschine selbst, und auch hier gibt es nichts Revolutionäres zu vermelden. Wir haben es mit einer Doppelfußmaschine zu tun, die über eine Einzelkette angetrieben wird und deren Hauptpedal zweisäulig aufgebaut ist. Das Slave-Pedal dagegen muss mit einer Säule auskommen, was elegant aussieht und etwas Gewicht spart. Die Kettenblätter sind linear ausgelegt, also halbkreisförmig, wobei jenes auf der Slave-Seite mit Hilfe des größeren der beiden Inbusschlüssel auf der Achse verschoben werden kann. Weder Trittplatten- nach Beater-Winkel sind verstellbar, es geht bei der 4002er also recht puristisch zu. Immerhin besitzen beide Pedalteile eine großzügig dimensionierte Bodenplatte mit dem DW-typischen Hakenklett an der Unterseite. 

Eine eingepresste Steckachse verbindet Trittplatte und Fersenteil, das von DW bekannte Delta Scharnier kommt hier nicht zum Einsatz. Bei der Welle vertraut man bei DW auf eine ebenfalls  simpel gebaute, aber erstaunlich spielfreie Standardkonstruktion. Die Befestigung des Pedals am Bassdrum-Spannreifen erfolgt über einen seitlich zugänglichen Mechanismus mit einer Vierkant-Feststellschraube. Früher sah man an dieser Stelle meistens Flügelschrauben, aber offenbar haben die Hersteller hier noch etwas Sparpotenzial entdeckt. Am auffälligsten an unserem Testkandidaten sind jedoch die roten Plastikvorderseiten der beiden Beater. Insgesamt wirken alle Teile sorgfältig gefertigt, entsprechend gut fällt der Gesamteindruck aus. 

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