Test
3
26.02.2018

Fazit
(4 / 5)

Der PO-33 K.O! ist eine ausgesprochen gelungene Erweiterung des sympathisch-schrulligen Pocket Operator-Reigens. Bis auf einige Nickeligkeiten in der Bedienung, auf die man sich – seien wir ehrlich – ohnehin bewusst einlässt, wenn man sich dafür entscheidet, Geräte aus dieser Serie zu kaufen, macht es durchweg Spaß mit ihm zu arbeiten. Dabei ist es stellenweise gerade die rudimentäre Bedienung ohne Display, die einen beim Programmieren zu Variationen und Strukturen kommen lässt, die mit komfortabler zu bedienenden Geräte vielleicht gar nicht erst entstehen würden. Als alleinigen Haupt-Sampler und Beat-Maschine sollte man den PO-33 K.O! dagegen nicht einplanen, auch als Echtzeit-Performance-Sampler ist er eher ungeeignet. Die Stärke des PO-33 liegt vielmehr darin, ein bestehendes Setup mit seiner rohen, körnigen Charakteristik und den wunderbar „fricklig“ klingenden Effekten zu ergänzen.

PRO

Handliches Format

Charmantes Konzept 

Hoher Spaß- und Experimentierfaktor

Synchronisierbarkeit

Musikalische Effekte

Automatisches Slicing

 

CONTRA

Etwas frickelige Bedienung

Multisample-Drums nur über Umweg

„Mitnehmen“-Bug von Trim-Parametern

FEATURES

Integriertes Mikrofon für Sampling

40 Sekunden Samplingzeit

8 Melodie-Sample-Slots

8 Drum-Slots

16-Step Sequenzer

16 Patterns

16 Effekte

Lock Tab Schreibschutz für Pattern

Line Ein- und Ausgang 3,5 mm Klinke

Eingebauter Lautsprecher

Animiertes LCD Display

Stromversorgung über 2 Standard Micro Batterien (AAA)

Batterielaufzeit: bis zu einem Monat, 2 Jahre Standby

Automatische Abschaltung

Jam Sync

Integrierter Wecker

Drahtbügel-Ständer

 

PREIS

Ca. 99 € (Straßenpreis, Stand: 26.02.2018)

 

Weitere Informationen zu Teenage PO-33 K.O! gibt es auf dieser Webseite.

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