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Test
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25.12.2021

Puremix mixup.audio Test

Freeware Kooperationstool für Windows und macOS

Chatten und mehr innerhalb einer DAW

Kooperationen über das Internet sind wichtiger denn je. Möglichkeiten sich zu unterhalten sowie File-Sharing-Plattformen gibt es inzwischen ja wie Sand am Meer, aber spezielle Lösungen im Bereich Audioproduktion sind darunter bisher eher selten vertreten. Die Lehrplattform Puremix hat mit mixup.audio nun ein interessantes Tool veröffentlicht.  

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Details & Praxis

Allgemeines

mixup.audio ist auf der Seite des Herstellers erhältlich: einfach einen Account anlegen, den passenden Installer fürs Betriebssystem runterladen und beim Start des Plugins mit den Anmeldedaten einloggen. Bedingung für mixup.audio sind entweder Windows 7 und höher oder macOS 10.9 und höher, die Formate VST2, VST3, AU und AAX stehen in 64-Bit zur Verfügung. 

Bei mixup.audio stehen drei verschiedene Abonnements zur Verfügung, Free ist dabei absolut kostenlos und bietet nur wenige Einschränkungen, wie zum Beispiel, dass jeder Track ein 30-Tage-Limit hat. Als Mitglied der Puremix-Akademie erhält man automatisch Zugang zum Pro-Level.

Konzept und GUI

mixup.audio ist ein Kollaborationssystem für Produzenten, Künstler, Mixing-Artists und alle, die sonst noch am Prozess der Musikproduktion beteiligt sind. Damit lassen sich Informationen und projektbezogene Dateien austauschen und klanglich vergleichen, oder Kommentare zu Versionen eines Songs  verfassen, ohne dafür Mails oder andere Kanäle nutzen zu müssen. 

Ähnlich wie bei Satellite funktioniert die Kommunikationsplattform über ein Plugin zur direkten Nutzung in der DAW. Genauso gut kann mixup.audio aber auch über den Internetbrowser genutzt werden. Das verspricht einen schnellen Workflow und einen unkomplizierten Austausch, auch mit Kollaborateuren oder Kunden, die keine DAW nutzen.  

mixup.audio im Browser

Im Browser können einzelne Tracks, wie zum Beispiel verschiedene Mix- oder Songversionen, hochgeladen werden. Alternativ können die einzelnen Dateien in Playlists oder Ordnern zusammengefasst werden. Kollaborateure werden über die Invite-Funktion und das interne Mailsystem automatisch oder manuell eingeladen. Einen Passwortschutz gibt es allerdings erst ab der Pro-Version. Eine weitere Möglichkeit stellt das Teilen eines automatisch generierten Links dar. 

Besonders interessant ist die Kommentarfunktion. Alle Teilnehmer können Kommentare zu jedem vorhandenen Track schreiben, und zwar mit entsprechendem Zeitstempel. Wünscht man sich zum Beispiel, dass die Stimme am Anfang der zweiten Strophe etwas lauter klingt, kann genau an diese Stelle ein Kommentar gesetzt werden, sodass die Person, die mixt, per Mail über den neuen Kommentar informiert wird, und ihr nicht erst mühsam erklärt werden muss, um welche Stelle es sich handelt. Die revidierte Version kann dann in die Playlist geladen werden und steht jedem Beteiligten somit direkt zum Gegenhören zur Verfügung. Über Levels lassen sich zudem alle Tracks in ihrer wahrgenommenen Lautstärke aufeinander sowie auf Industriestandards abstimmen, um Verfälschungen bei der Bewertung auszuschließen. 

mixup.audio in der DAW

Wird Mixup in der DAW genutzt, gibt es neben den bisher beschriebenen noch eine weitere wichtige Funktion: Die Connection zur Musiksoftware – sie erfolgt über Rewire. Als Insert auf den Master-Track gelegt gibt es dann die Möglichkeit, die eben erstellte Mix-Revision direkt aus der DAW mit bereits vorhandenen Mixen zu vergleichen, und das in Echtzeit. Dafür muss von „DAW“ auf „Mixup“ umgeschaltet werden. Verzögerungen können indessen über die Offset-Funktion ausgeglichen werden.   

Fazit

mixup.audio von Puremix ist ein top Kommunikationstool, das die Grenzen zwischen DAW und herkömmlichem Informationsaustausch via Mail oder Ähnlichem auflöst und die gemeinsame Musikproduktion somit wesentlich leichter und schneller macht. Dass das Plugin den Sound der DAW mit vorhandenen Audiodateien in Echtzeit vergleichen kann, ist genial. Und auch die Kommentarfunktion mit Zeitstempel ist äußerst praktisch, besonders, weil diese auch ohne DAW und über den Browser funktioniert. Die Einschränkungen der kostenlosen Version dürften bei den meisten Anwendern größtenteils unbemerkt bleiben.

  • Pro
  • Vergleich von DAW und Audiodateien in Echtzeit
  • Kommentarfunktion mit Zeitstempel
  • Nutzung auch ohne DAW möglich
  • Anpassung der verschiedenen Lautstärken über Levels
  • skalierbares GUI
  • Contra
  • jeder Track hat ein 30-Tage-Limit
  • Features
  • Kollaborationssystem für Musikschaffende
  • Nutzung in Browser und DAW möglich
  • Kommentare mit Zeitstempel
  • Vergleich zwischen DAW und bereits gebouncten Mixen in Echtzeit
  • Möglichkeit des Downloads der Dateien kann deaktiviert werden
  • Automatische Anpassung der Pegel verschiedener Versionen um falsche Lautstärkewahrnehmung zu verhindern
  • Preis
  • Puremix mixup.audio: kostenlos

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