Test
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03.04.2014

Fazit
(5 / 5)

Unterm Strich gibt sich der Gem Audio Labs Preceptor also ebenso flexibel wie charaktervoll, mit einer fein abgezirkelten Balance zwischen beiden Klangaspekten. Feature-Ausstattung und Hardwarequalität rangieren am oberen Ende des Spektrums, wobei der Kaufpreis diesen Eigenschaften glücklicherweise nicht in die selben Sphären folgt. Klar, der Preceptor rangiert preislich nicht in der Einsteigerklasse, aber er bietet eben auch zahlreiche Merkmale, die ihn selbst nach gehobeneren Ansprüchen „masteringtauglich“ werden lassen. Features wie die durchgehende Ausstattung mit Drehschaltern, welche bei anderen Herstellern teilweise nur gegen saftigen Aufpreis zu haben sind, sind dabei bereits im Preis inbegriffen. Nicht zuletzt diese Tatsache lässt den Kaufpreise des Preceptors angesichts des Gebotenen eher günstig erscheinen, auch wenn es sich absolut gesehen immer noch um eine Stange Geld handelt. Echte Minuspunkte ließen sich im Test zudem nicht ausmachen – deswegen volle Punktzahl!

  • Pro
  • Klangeigenschaften
  • wertige Hardware-Ausstattung
  • flexible Einsatzmöglichkeiten
  • Contra
  • -
  • Technische Spezifikationen
  • zweikanaliger Aufbau aus zwei unabhängigen Monoblöcken
  • Regelelement auf Basis von bipolaren Transistor-VCAs und Zener-Dioden
  • Carnhill-Eingangsübertrager
  • flexible Sidechainkontrolle mit internem Hochpassfilter und externen Anschlüssen
  • Blend-Poti für Parallelkompression
  • Sättigungsmodus
  • Link-Funktion
  • Preise:
  • A-Version: € 2831,– (UVP)
  • T-Version: € 2831,– (UVP)
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