Hersteller_AudioTechnica
Test
2
16.05.2017

Fazit
(3.5 / 5)

Neben der hohen Schalldruckverträglichkeit ist der Punkt, dass es sich beim Audio-Technica AT2050 um ein Multi-Pattern-Mikrofon handelt, zwar durchaus erfreulich, der allgemein etwas dünne Grundklang mit der leichten Tendenz zur Harschheit bleibt aber bei der Verwendung aller Pattern erhalten. Vor allem bei der Richtcharakteristik Acht äußert sich das sehr deutlich. Abgesehen davon gibt es einige weitere Kleinigkeiten, die besser gelöst sein könnten: Das Gehäuse ist zwar stabil, aber von kleinen Unreinheiten übersät, die Verwendung der mitgelieferten Spinne erschwert das Erreichen der Bedienelemente und der Output ist relativ gering. Ja, das AT2050 ist vor allem in Nierencharakteristik ein grundsätzlich solide klingendes Mikrofon für Einsteiger. Den klanglichen Wow-Effekt und das außergewöhnliche Preis-Leistungsverhältnis, wie man sie von einigen Mikros aus Audio-Technicas 40er-Serie her kennt, kann es meiner Meinung nach aber nicht bieten. 

  • Pro
  • umschaltbare Richtcharakteristik (Niere, Kugel, Acht)
  • sehr hohe Schalldruckverträglichkeit
  • stabiles Gehäuse
  • günstiger Preis
  • Contra
  • in den Höhen etwas unnatürlich
  • Richtcharakteristik Acht klingt dünn
  • Empfindlichkeit an der Untergrenze (geringer Output)
  • kleine Makel auf der Oberfläche
  • Spinne erschwert das Erreichen der Bedienelemente
  • FEATURES UND SPEZIFIKATIONEN
  • Empfängertyp: Druckgradientenempfänger
  • Richtcharakteristik: Niere, Kugel, Acht
  • Wandlerprinzip: Kondensator
  • Betriebsspannung: 48 V Phantomspeisung
  • Frequenzgang: 20 Hz – 20 kHz
  • Übertragungsfaktor: 7,9 mV/Pa
  • Impedanz: 120 Ohm
  • Gräuschpegelabstand: 77 dB, 1 kHz bei 1Pa
  • Maximaler Schalldruckpegel: 149 dB SPL (1% THD+N), 159 dB mit Pad
  • Vordämpfung: 10 dB
  • Lowcut-Filter: 80 Hz (12 dB/Oktave)
  • Preis: € 239,– (Straßenpreis am 15.05.2017)
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Auspackbilder findest du hier ->

Audio-Technica AT 2050

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