Hersteller_API
Test
2
31.07.2012

Fazit
(5 / 5)

Äußerst vielseitige Einstellmöglichkeiten, wie man sie heute eher von Plug-ins als von Hardware-Geräten kennt, ein hochwertiger, voll diskreter Signalweg, ein schlicht-schönes, funktionales Hardware-Design und nicht zuletzt hervorragende Klangeigenschaften: Der API 2500 zeigt der Konkurrenz, wo der Hammer hängt, echte Kritikpunkte sucht man hier vergeblich. Zu Recht zählt der Bus Compressor auch heute noch zu den beliebtesten Dynamik-Tools. Dass man für diese Qualitäten etwas tiefer in die Tasche greifen muss, versteht sich von selbst. Allerdings ist die Sache fair kalkuliert: Der 2500 liegt zwar qualitativ im Spitzenfeld, nicht aber preislich. Wer diese Funktionalität, diese Klangeigenschaften (und dann auch noch gepaart mit dem voll diskreten VCA) bei anderen Herstellern sucht, der muss – wenn er denn überhaupt fündig wird – dort deutlich mehr auf den Tisch legen.

  • Pro
  • äußerst vielseitige Einstellmöglichkeiten, vor allem in der Sidechain
  • hervorragende Klangeigenschaften
  • hoher Headroom (+28 dBu)
  • voll diskretes Class-A Design, inklusive diskreter VCA-Regelelemente
  • Contra
  • kein Dual-Mono-Betrieb möglich
  • Technische Spezifikationen
  • klassischer VCA-Kompressor mit allen gängigen Einstellmöglichkeiten
  • variabler Link beider Stereo-Kanäle
  • internes Sidechain-Filter mit APIs patentierter „Thrust“-Schaltung
  • Soft-, Medium- und Hardknee-Kompression
  • Feedback- und Feed-Forward-Betrieb
  • manuelles oder automatisches Make-Up-Gain
  • externe Sidechain-Inputs
  • flexibles Metering
  • Preis: € 2895,- (UVP)
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