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15.11.2017

ADJ Mega QA GO Test

Akkubetriebener LED-Scheinwerfer

Funktionaler Situationshelfer mit Akku im Bauch

Äußerst kompakt, flach und leicht präsentiert sich der ADJ Mega QA GO. „Licht to go“ sozusagen, der Name ist Programm. Sein Einsatzbereich: Uplighting und Beleuchten von Bühnen, Veranstaltungen und Partys. Er ordnet sich in die Familie der akkubetriebenen Scheinwerfer ein und möchte sich als praktisches, unkompliziertes Add-on für die Lightshow oder Produktinszenierung empfehlen. Schauen wir uns den Bühnenscheinwerfer, der für 179 Euro über die virtuelle Ladentheke wandert, genauer an.

Details

Ins LED-Gesicht und auf die Hüften geblickt

Der Mega QA GO von American DJ strahlt aus fünf LEDs, die in Form eines Pentagons nebeneinander platziert sind. Eingelassen sind die Leuchtmittel in eine kreisrunde und solide verschraubte Platte. Es handelt sich um 4-in-1 Quad-LEDs in den Farben Rot, Grün, Blau und Amber mit einer Leistung von jeweils 4 Watt. Die Trägerplatte befindet sich wiederum in einem Blechgehäuse. Das Gehäuse ist innen ebenfalls rund, außen mit acht abwechselnd flachen und gerundeten Flächen konzipiert.

Platz genommen – variable Positionierung

Ganz nach individuellen Anforderungen wird die PAR-Kanne ohne Befestigungsbügel direkt auf dem Boden oder bei Verwendung des Scherengestells an einer Wand, einem Gerüstelement oder auf einem Stativ platziert. An den Seiten rechts und links befinden sich die Aufnahmegewinde für den Doppelbügel. An der Unterseite befinden sich Standfüße, mit denen er auch ohne Scherenständer auf dem Boden, einem Tisch oder dem DJ-Pult platziert werden kann, sodass die Lichtstrahlen in diesem Fall direkt nach oben gerichtet sind.

Ein Rücken mit praktischen Qualitäten

Auf der Chassis-Rückseite befinden sich zwei An/Ausschalter, einmal für den Akkubetrieb, einmal für das Laden. Das heißt, jeder Prozess, der sich auf den Akku bezieht, erfolgt nur nach aktiver Anwahl. So wird beispielsweise vermieden, dass der Akku sich unnötig entlädt, obwohl die PAR-Kanne möglicherweise per Kabel an das Stromnetz angeschlossen ist. Zudem hat man auf der Unterseite Zugriff auf das Akkufach. Die Abdeckplatte ist mit vier soliden Schrauben gesichert. Die digitale Anzeige blinkt in zwei Fällen: erstens während des Ladevorgangs, zweitens, sobald die Akku-Ladung unter 30 Prozent sinkt. Für den Benutzer ist dies das Signal, dass nur noch geringe Restspannung vorhanden ist und die Kapazität sich alsbald dem Ende neigt.

Anschluss- und Bedienfeld

Simpel und übersichtlich ist das Anschluss- und Bedienfeld konfektioniert. Das Besondere: Es befindet sich nicht auf dem Geräterücken, sondern an der Seite. Vorbildlich unterstützt ADJ damit die pragmatische Bedienbarkeit. Die Zugriffs- und Editiermöglichkeit ist auch dann gegeben, wenn der LED-PAR QA GO auf die Füße gestellt ist. Hier verbaut sind links der DMX-Out, rechts der Anschluss für das Stromkabel und in der Mitte das Display mit digitaler Anzeige und den darunter nach gängigem Standard angeordneten Bedientastern Mode, Setup, Up und Down. Das Gerät kann mit bis zu 20 weiteren Einheiten in Serie geschaltet werden. Der dafür vorgesehene IEC-Ein- und Ausgang befindet sich auch an der Seite.

Kabelfreiheit durch Akkubetrieb und Fernbedienbarkeit

Der LED-PAR QA GO von American DJ kann kabellos genutzt werden. Integriert ist ein Lithium-Akku, der laut Herstellerangaben bei Volllastbetrieb eine Laufzeit von bis zu 4 Stunden ermöglicht, im Energiesparmodus sogar bis zu 5,5 Stunden. Die Ladezeit soll lediglich 4 Stunden betragen. Lade- und Laufzeit sind demnach fast identisch. Hat was von leichter Berechenbarkeit auch für mathematisch weniger interessierte Zeitgenossen.

Der Testkandidat ist ausgesprochen leicht und handlich. Die Waage zeigt gerade mal schlappe 1,9 kg an. Die Gesamtmaße betragen 253 x 227 x 140 mm. Deutliche Signale dafür, dass er sich für den Livebetrieb im Handumdrehen an jeder gewünschten Stelle platzieren lässt. Unterstützt wird der Mobilitätsfaktor durch die Möglichkeit der Fernbedienung mit einer UC-IR von ADJ (bis zu 10 Meter Reichweite) sowie der iOS-App „Airstream IR“.

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