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Pioneer DDJ-Ergo-V Test

DJ MIDI-Controller mit Audio-Interface

Überall am Pulse der Beats

Aller guten Dinge sind drei. Ob sich das auch Pioneer bei der Konstruktion seines neuesten Controller-Sprosses gedacht hat? Noch wissen wir es nicht. Was wir allerdings wissen: Der DDJ-Ergo ist bereits die dritte Kontrolleinheit, die in diesem Jahr vom fernöstlichen Stapel läuft. Er kostet 499 Euro UVP, das ist nur knapp die Hälfte des Preises, den seine großen Brüder DDJ-T1 (UVP: 899 mit Traktor) und DDJ-S1 (UVP: 999 mit Serato) aufrufen. Er besitzt ein integriertes Audio-Interface und hat sich - trotz Dual-Deck-Layout - der Steuerung von vier Softwareplayern verschrieben. Ein Mix-Programm ist natürlich gleich mit im Gepäck, und zwar Virtual-DJ7 LE. Aha, daher also das V im Anhang. Klingt stringent. 

Mit dem Laptop mixen ist angesagt - ganz ohne Schallplatten oder CDs, nur mit einem Notebook und dem smarten Pioneer in Begleitung. Auf analoges Feeling muss der Käufer dabei jedoch nicht ganz verzichten, denn die Bedieneinheit bietet eine Vielzahl an Knöpfen, Reglern und nicht zu vergessen: zwei große Jogwheels im CDJ-Style. Ein Markenzeichen Pioneers und für manchen eventuell schon ein Kaufanreiz. Und einen solchen gilt es definitiv zu setzen, denn schließlich bringt der Markt im Preissegment um die 500 Euro eine ziemlich stattliche Anzahl an All-in-One Kommandozentralen für den digitalen Deejay hervor. Ich sage nur Vestax VCI-100, Novations Twitch, Native Instruments S2, American Audios VMS und Konsorten. Schaut man sich das Präsentations-Video an, in dem junge stylische Menschen an unterschiedlichsten globalen Sehenswürdigkeiten in den Mix vertieft sind, ist die Zielgruppe klar. Der trendige Consumer von Mid Range Gear ist angesprochen. Wie Pioneers jüngstes Familienmitglied in Sachen Ergonomie, Handling, Klang, Software-Kompatibilität und Live-Remixing-Fähigkeit abschneidet, erfahrt ihr nachstehend.

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