Gitarre Bass
Workshop
2
08.06.2012
Workshop

MP3 & Co KG

Rudimentäre Grundlagen der Digitaltechnik und aktuelle Audiofile-Formate

Teil 1

Das vielfach beschworene digitale Zeitalter ist nun schon seit geraumer Zeit Gegenwart. Über iTunes saugen sich Mac-Jünger und iPod-Liebhaber haufenweise AAC-Files auf ihre lokalen Festplatten, und so manch ein praktisch veranlagter Audiophiler archiviert seine gesamte hochwertige CD-Sammlung als MP3-Dateien auf seinem NAS-Laufwerk, um sie anschließend übers Netzwerk auf die heimische Stereoanlage zu streamen. Die digitale DJ-Zunft lädt sich ihre Musik-Files von den hiesigen DJ-Portalen wie Beatport und DJ Load, während die Verkäufer in den Vinylplattenläden vor Langeweile auf Deejay-Portalen surfen.

Doch all das ändert nichts an der Tatsache, dass die meisten User, egal ob Konsument, DJ oder Musiker im Grunde nie so ganz genau wissen, was eigentlich passiert, wenn sie aus einer WAV-Datei ein MP3-, ogg- oder AC3-File erzeugen. Dies liegt zum Teil an der Vielfalt der derzeit gebräuchlichen Formate und der damit verbundenen Unübersichtlichkeit, aber eben auch an fehlendem Grundlagenwissen hinsichtlich digitaler Audiotechnik. Wir haben uns vorgenommen, diese Lücken mit dem folgenden Feature ein wenig zu schließen, euch anschaulich die wichtigsten Grundlagen zu beschreiben und nützliche Tipps zu liefern, um in Zukunft für jeden Zweck das passende Format zu finden.

Verwandte Inhalte

Vocal-Production Workshop #7

Diese Workshop-Folge erklärt, wie man mit preiswertem Equipment hervorragende Resulate erzielen kann, wenn man britische Pop-Vocals aufnehmen, editieren und mischen will.

Vocal-Production Workshop #6

Mit einfachen Mitteln einen Singer/Songwriter aufnehmen? In diesem Workshop erfährst du online, wie Akustikgitarre und Gesang mikrofoniert werden können – und noch mehr!

User Kommentare

Jan  schrieb:17:09 | 12.06.2012

Irgendwie fehlt, dass die Samplingrate mehr als das doppelte der höchsten zu abtasten gewünschten Frequenz sein muss.
Das schwingt nur so indirekt im Text mit. 44kHz -> höchste Frequenz die ich aufnehmen kann ist also um die 20kHz.
Dies ist nötig da sonst die originale Frequenz bei der Wiedergabe nicht wiederherstellbar ist.
Mehr infos: Nyquist-Shannon-Abtasttheorem

Sonst ein wirklich guter Artikel :) bin gespannt auf den Codec Teil :)"

Daniel Wagner  schrieb:14:31 | 27.06.2012

Wir haben absichtlich nicht über das Abtasttheorem geschrieben, um den Artikel so einfach wie möglich zu halten. Es geht in diesem Fearure um praxisdienliche Hinweise, bzw. um Leitssätze, an die man sich hält, wenn man produziert, und nicht um eine vollständige Klärung des theoretischen Hintergrunds. Wer mehr wissen möchte, kann in unserem "Radikal Digital"-Feature mehr Infos bekommen. Darüber hinaus sind für die Zukunft noch mehr Features zu diesem Thema geplant..
..Greetz"