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Shure SRH550 DJ Test

DJ-Kopfhörer

Für DJs und Bassliebhaber?

Der US-amerikanische Hersteller Shure mit Sitz in Niles, Illinois ist bekannt für seine hochwertigen Mikrofone und Tonabnehmersysteme - dafür bisher weniger für die Shure In-Ear- und -Kopfhörersparte. Aber auch erst in 2007 konnten sich Modelle der SRH-Kopfhörer-Reihe mit dem Firmenlogo schmücken. Dabei erblickte bereits 1925. Bereits 1925 erblickte die Firma als Shure Radio Corporation in Chicago das Licht der Welt und erlangte ihre jetzige Unternehmensbezeichnung Shure Incorporated im Jahre 1999. Was Mikrofone angeht, stammt das Erstlingswerk aus dem Jahr 1932 und hört auf den Namen 33N Two-Button. Ihr erstes Kondensatormikrofon D40 rollt ein Jahr später vom Stapel. Legendär sind das SH55, auch bekannt als Elvis-Mikro, oder das SM57/58 aus den Sechziger Jahren, welche sich noch heute auf sämtlichen Bühnen großer Beliebtheit erfreuen. 

Im aktuellen Shure Produktportfolio tummeln sich sechs geschlossene Kopfhörer von 60-250 Euro (UVP) sowie die beiden offenen Varianten SRH-1440/-1840 (379/549 Euro). Mein heutiger Testkandidat lautet auf den Namen Shure SRH550 DJ und ist ein DJ-Kopfhörer mit drehbaren Ohrmuscheln, der mit verbessertem Klang sowie druckvollem und transparentem Sound wirbt. Mit 79 Euro gehört er zu den günstigeren Shure-Fabrikaten. Im Vergleich mit anderen DJ-Kopfhörern platziert er sich preislich gesehen eher im gehobenen Mittelfeld. Ob er da auch hingehört?

Details

Aus der schwarzen Umverpackung befreit, landen auf dem Seziertisch: ein Manual, eine Transporttasche und natürlich der Shure SRH550 DJ mitsamt eines 3,5 auf 6,3 Millimeter Klinkenadapters. Der Blick auf die amerikanische Konstruktion zeigt ein unaufdringliches, zeitloses  Design, das überwiegend in Schwarz und Bronzegrau gehalten ist. Die Ohrmuscheln, die mit einem hochglänzenden Außenring besetzt sind, werden von einem silbernen Branding und der Typenbezeichnung auf mattschwarzem Untergrund verziert. Hier wirkt nichts übertrieben, sondern eher gediegen. Bei den Ohrauflagen und Bügeln entscheidet sich der Hersteller für Kunstleder. Ersatzpolster sind im Handel für knapp 20 Euro zu erstehen. Oben am Kopfband springt ebenfalls der Company-Schriftzug ins Auge. Die Gelenke wirken bis zu einem gewissen Grade stabil, sind in der waagerechten und senkrechten Achse praxisgerecht zu bewegen und zudem mit einer horizontalen Rückholfederung ausgestattet. Für den Transport lässt er sich zusammenklappen und in der mitgelieferten Tasche bequem in den Rucksack stecken. 

Technisches

Der Fünfhundertfünfziger ist ein supra-auraler Kopfhörer mit dynamischem Schallwandler-Prinzip und geschlossener Rückwand. In seinem Inneren verrichten 50 Millimeter Neodym-Magnet-Treiber ihren Dienst, die laut Hersteller bis zu 3000 Milliwatt Eingangsleistung verarbeiten können und einen Schalldruck von 109 dB generieren. Der Übertragungsbereich reicht von 5 bis 22.000 Hz. Die Impedanz liegt bei 32 Ohm. Ein Typ für die fetten Beats?

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