Olympus LS-3 Linear PCM Recorder Test
Mobiler Digitalrecorder
Klein, stark, schwarz
Die Welt ist voller aufnehmenswürdiger Schallereignisse. Ob es sich um das abendliche Flöten der Amsel oder den röhrenden Brunftschrei eines Hirsches handelt – mit einem mobilen Digitalrecorder kann man all dies aufzeichnen und es sich anschließend so oft anhören, wie man will. Nun ist bonedo aber kein Magazin für Vogelfreunde oder Förster, sondern ein Musikerportal. Abhängig von der jeweiligen Musikstilistik sind Vergleiche mit den beiden oben genannten Extremen aus der Tierwelt aber manchmal trotzdem angebracht. Denn egal, ob nun geflötet oder geröhrt wird und ob es sich dabei um ein Balzritual oder hohe Kunst handelt – die Aufnahmequalität sollte in jedem Fall passen.
Was den Klang seiner Geräte anbelangt, konnte Olympus mit seinen Recordern aus der LS-Serie bisher immer wieder überzeugen. In diesem Testbericht nehmen wir mit dem LS-3 das kleinste Familienmitglied der mobilen Schallfänger des japanischen Herstellers unter die Lupe und sind gespannt, ob es mit seinen größeren Geschwistern Schritt halten kann, und das natürlich in Klang und Handling.
Audiobeispiele
Pro + Contra
- Pro
- gute Verarbeitung/solides Gehäuse
- Betriebsdauer von bis zu 40 Stunden
- USB-Ladefunktion
- zuschaltbares Mittenmikrofon
- 4 GB interner Speicher plus Slot für Micro SD-Card „
- Aufnahmesituationen“ als Snapshots von Menü-Einstellungen
- Ni-MH Akkus enthalten
- Windschutz enthalten
- Contra
- keine 24 Bit-Aufnahme bei 44,1 kHz und 48 kHz
- keine separate Pegeleinstellung für Mittenmikrofon
- Frequenzgang der Kondensatormikrofone im Bass etwas dünn











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