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Synthesizer im ... Eigenbau?

Lötkolben raus - Auf ins Abenteuer!

 Die beknackte Idee kam im November – es war nasskalt und man wünschte sich irgendwie, dass draußen jemand endlich mal das Licht anschaltet: „Hmm... warum nicht mal einen kleinen Synthi basteln?“ Das Zusammensetzen von Dingen war man als jahrelanger IKEA-Kunde ja eh gewöhnt. Und Kabel hatte man schließlich auch schon mal lauffähig(!!) zusammengelötet... 

Zudem sind analoge Vintage-Synthesizer langsam teurer als Gold, und ab und zu kommt eben der Drang nach „neuem“ Spielzeug. Allerdings gibt es dank Firmen wie Tom Oberheim, Moog, Dave Smith, Korg oder Döpfer inzwischen auch wieder fabrikneues analoges Equipment. Lohnt das Bauen dann überhaupt? Kommt mir nicht mit Logik. Ich will Abenteuer! ;-)
Viele der  „echten“ Analogen basieren auf Technik aus den 60ern und 70ern – da wurde noch nicht mit SMDs und hochintegrierten Bauteilen hantiert, könnte also klappen. Potis oder Kontakte in meinen Altgeräten hatte ich schließlich auch schon mal erfolgreich eingelötet und gangbar gemacht. Außerdem kann ich ja Thorsten Thiele von ASC um Rat fragen, mit dem wir einige Reparaturspecials gemacht haben. Ihr merkt es schon: Widerstand war zwecklos, das rastlose Hirn befand sich bereits auf Mission. 

In der folgenden kleinen Serie könnt ihr meinen Weg - hoffentlich ans Ziel - verfolgen: 

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