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Test
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15.10.2012
Test

M-Audio BX8 D2 Test

Aktiver Nahfeldmonitor

Gut und günstig ?!

Mit der M-Audio BX8 D2 bekam ich von meinem Postboten einen mir nicht ganz unbekannten Speaker überreicht. Ihr Vorgänger in der kleineren Version, M-Audio BX5, war dank Kleinstpreis bei unserem Testmarathon „Nahfeldmonitore bis 1000 EUR“ unter den Top-Platzierten vertreten. Umso höher waren natürlich meine Erwartungen, was die Verbesserungen und den deutlichen Größenunterschied unseres heutigen Testobjekts anbelangt. Auf geht es! 

Details

Die M-Audio BX8 D2 sind aktive Nahfeldmonitore und werden als Paar verkauft. Somit erhält man für rund 400 Euro ein souveräne Zwei-Wege 8-Zoll Stereo-Lösung für das Studio und ambitionierte HiFi-Entertainment. Die 8 Zoll beschreiben dabei den Durchmesser des Kevlar-Tiefmitteltontreibers und dienen als grober Anhaltspunkt für die wuchtigen Dimensionen von 38,1 x 25,4 x 30,4 cm (HxBxT) des Bassreflex-Lautsprechers. Der Softdome-Hochtöner ist hingegen 1,25 Zoll groß und mit einem Waveguide ausgestattet, das eine homogenere Ankopplung des Schallwandlers an die Gehäusefront ermöglicht.

Das rund 12 kg schwere MDF-Gehäuse ist mit schwarzem Vinyl laminiert. Auf der Vorderseite beherbergt es eine dezent-abgesetzte, schwarze Kunststoff-Einlage, welche den Hoch- und Tieftöner einbettet und außerdem als Waveguide dient. Zwischen den beiden Treibern befindet sich ganz unscheinbar eine kleine, blaue LED, die den Betriebszustand anzeigt und auch als optische Orientierungsmöglichkeit beim Ausrichten der akustischen Achse dient. Den unteren Bereich dominiert ein - für meinen Geschmack etwas zu groß geratenes - chromfarbiges M-Audio-Logo, im oberen Bereich findet sich ein kleinerer BX8-Modellschriftzug.

Die Endstufen leisten 70 Watt im Tief/Mitten-Bereich sowie 60 Watt beim Hochtöner und sind mit Überlast-Schutzschaltungen ausgestattet, die Frequenztrennung findet bei 2,2 kHz statt. Der Frequenzgang wurde mit 38 bis 22 kHz beziffert, jedoch nicht durch notwendige Zusatzangaben über den entsprechenden Abfall an den Messpunkten gekennzeichnet - aber auch Messdiagramme oder ähnliches finden sich im mitgelieferten Handbuch nicht.

Die Endstufen sitzen ganz klassisch auf einer Metallplatte, auf deren Rückseite alle Anschlüsse und Regler sitzen, und diese wurde wiederum mit der Rückseite unseres MDF-Gehäuses verschraubt. Ein „Klopftest“ auf die Seitenwände offenbart gute Steifigkeit und wenig Resonanz, allerdings auch, dass nicht die allerdicksten Materialien verwendet wurden. Immerhin befindet sich noch ein recht großer Moosgummi-Aufkleber neben dem Netzkabel im Lieferumfang, welcher an die Unterseite geklebt, die Box etwas von ihrem Untergrund entkoppeln bzw. sie vor Beschädigungen durch Schiebe-Kratzer bewahren soll.

Wenn wir unseren Blick zum Anschlussterminal richten, finden wir unter dem Bassreflex-Port den symmetrischen XLR- und den sym./unsym. TRS-Anschluss sowie das dazugehörige Volume-Poti. Und das war´s! Einen Equalizer zur Anpassung des Speakers an raumakustische Gegebenheiten oder sonstiges findet sich nicht. Das muss allerdings nicht schlecht sein und ist mit Hinblick auf den kleinen Preis vor allem als „ehrlich“ zu bezeichnen. Beste Klang-Ergebnisse erhält man nur über eine gute Positionierung der Speaker. Stabile Stative sind dabei auch Pflicht - dann kommen notwendige Akustikmaßnahmen – und erst dann sollte man sich Gedanken über fehlende Equalizer machen.

Weiterhin befindet sich der Power-Schalter über dem Netzanschluss und beherbergt außerdem einen Spannungs-Wahlschalter, der in unseren Breitengraden selbstverständlich auf 230 Volt eingestellt sein sollte. Darüber hinaus ist der Lautsprecher magnetisch geschirmt. Viel mehr gibt es nicht zu sagen, auf in den Hörversuch!

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