Hersteller_HarleyBenton Gitarre
Test
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23.10.2012
Test

Harley Benton Crunch Distortion Test

Effektgerät

Markenschreck

Einen nicht zu unterschätzenden Faktor im Angebot von Thomann bildet die Eigenmarke Harley Benton, dessen Produkt Crunch Distortion hier zum Test antritt. Bei Harley Benton gibt es inzwischen nahezu alles, was ein Gitarrist oder Bassist zur Ausübung seiner Tätigkeit benötigt, von der Saite über das Effektgerät bis hin zu Instrument und Amp. Mit den beiden Attributen gut und günstig könnte man die Produktpalette überschreiben und in der Tat konnten diverse Artikel in bonedo-Tests eindrucksvoll überzeugen.

Dabei war zu erleben, dass einzelne Kandidaten trotz mehr als moderater Preise die etablierte Konkurrenz durchaus mit den Zähnen knirschen ließen. Besonders im Bereich der Effektpedale, der ständig erweitert wird, tummeln sich einige Geräte, die für Überraschungen gut sind. Ob auch unser Kandidat, der Harley Benton Crunch Distortion, zu dieser Kategorie gehört, werden wir gleich wissen.

Details

Die Maße des rostbraunen Pedals siedeln sich in MXR/Boss-Regionen an, in einer - meiner Meinung nach - optimalen Größe für einen Verzerrer. Im Gegensatz zu den Geräten von Boss befinden sich hier die Regler gemeinsam mit dem On/Off-Schalter auf einer Ebene. Wie die meisten Verzerrer kommt auch dieses Pedal mit lediglich drei Reglern aus: Gain steuert den Verzerrungsgrad und mit dem Volumepoti wird der Ausgangspegel bestimmt. Für die Klangregelung steht ein einzelnes Tonpoti zu Verfügung, was im ersten Moment etwas mager erscheinen mag, aber in der Regel bei klassischen Verzerrerpedalen völlig ausreicht. Eine Zweiband-Klangregelung findet sich meistens erst bei modernen High Gain Pedalen, deren Schaltung weitaus komplizierter gestrickt ist, was sich letztlich auch in einem höheren Endpreis bemerkbar macht. Auf der rechten Gehäuseseite befindet sich der Eingang und auf der linken der Ausgang des Pedals.

Dreht man das Gerät um, zeigt sich im unteren Bereich das Batteriefach für den 9-Volt-Block. Alternativ kann man das Pedal auch mit einem handelsüblichen 9 Volt Netzteil betreiben, die entsprechende Buchse findet sich auf der Stirnseite. Bei aktivem Pedal leuchtet eine kleine LED neben dem Schalter und gibt damit auch auf einer dunklen Bühne Auskunft über den jeweiligen Betriebsstatus. Ausgeschaltet wird das Eingangssignal direkt an die Ausgangsbuchse weitergeleitet, ohne irgendwelche elektrischen Schaltkreise zu durchlaufen.

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User Kommentare

patrick  schrieb:15:05 | 23.01.2013

schöner Test, warum ist der nicht bei dem Testmarathon Verzerrer zu finden?"

Nick (bonedo)  schrieb:18:11 | 23.01.2013

Hallo Patrick! Das hat einfach jemand vergessen einzutragen, ist jetzt aber erledigt! Danke für Deinen Hinweis, Nick"

mike  schrieb:16:02 | 25.08.2013

Hi, das pedal hat übrigens noch einen trimpoti auf der platine, doof angebracht weil man das pedal komplett zerlegen muss aber der gibt noch mehr möglichkeiten. Greetz mike"