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Test
31.10.2012
Test

AKG D12 VR Test

Dynamisches Großmembran Mikrofon

Große Fußstapfen

Es gibt Unternehmen, die würden einen Teufel tun, glorreiche Produkte vergangener Tage wieder aufleben zu lassen oder ihre Bezeichnungen zu verwenden. Allerdings sind diese deutlich in der Unterzahl – alleine in der Automobilindustrie ist es mittlerweile ein gängiges Marketinginstrument, gänzlich neue Produkte mit Bezeichnungen und einigen Designzitaten glorreicher Oldies auszustatten, um ihnen die notwendige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Man denke nur an den Fiat 500 oder den Mini, bei denen der Glamour der Ikonen auf die neuen Produkte abfärben soll – und es auch tut.

Nun, es gibt Menschen, die schwören auf Form und Technik alter Sportwagen und solche, denen Technik und Design nicht neu genug sein können. Bei Mikrofonen ist es vergleichbar, aber auch hier gilt: Für funktionstüchtige Originale müsste man viel Geld hinblättern. Aus unternehmerischer Sicht ist es also mehr als verständlich, wenn AKG ein Mikrofon unter der Bezeichnung D12 VR herausbringt. Anders als seinerzeit beim D112 – mittlerweile selbst ein Klassiker – wird durch das "VR" ("Vintage Revival") verdeutlicht, dass man sich in starker Nähe zum guten, alten D12 befindet. Ich bin bekennender D12-Verehrer und stolzer Besitzer eines dieser Schätzchen und auch daher auf diesen Test besonders gespannt!

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User Kommentare

noetigenfallz schrieb:17:25 | 31.10.2012

Ich überlege mir gerade, ein Shure SM7b zu kaufen, einfach als Alternative für Vocals. Wäre das D12 VR wirklich eine Alternative dazu. Vielleicht könnte es ja einen breiteren Einsatzbereich abdecken?

Nick schrieb:11:17 | 02.11.2012

Hi "noetigenfallz",ich würde von der Entscheidung auch abhängig machen, ob der/die meisten Sänger, die Du aufnehmen willst, schlichtweg laut genug singen. Das D12 VR ist nun mal in erster Linie ein Bassdrummikro mit enormer Pegelfestigkeit. Es ist immer von Vorteil, das auch halbwegs auszunutzen. Wenn Dein Signal allzu nah am Noisefloor liegt, hast Du nämlich keinen Spaß. :-) Für Röhren oder Shouter ist das VR daher sicher besser geeignet als für intime, ruhige Sänger. Beste Grüße,Nick

Oldie schrieb:17:15 | 08.11.2012

Ehrlich gesagt, gefällt mir das neue D12VR um einiges besser als das alte. Es klingt einfach frischer und nicht so topfig. Das alte D12 hat mir deswegen nie so richtig gefallen, da hat AKG mit den "Neuen" wirklich ein sehr gutes Micro auf den Markt gebracht. Das die Filter nicht im Phantom-Anschluss nutzbar sind, find ich eigentlich auch etwas ärgerlich,aber was soll's.Werd ich mir sicher mal zum Test besorgen.

Autor

Nick Mavridis Der bonedo-Redakteur ist studierter Tontechniker und doziert seit 2000 für SAE Institute. Er arbeitet freiberuflich als Fachjournalist, Workflow-Trainer, Engineer und Fotograf. Bei der Garage-Prog-Band “mouth” bedient Nick das Schlagzeug, “the angst automaton” ist sein IDM-/Trip-Hop-Projekt.

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Bewertung

4.5 / 5
AKG D12 VR Test
AKG D12 VR Test

Audiobeispiele

Pro + Contra

  • Pro
  • sehr guter Grundklang
  • feine Höhenwiedergabe, schnell
  • aktive, analoge Filterung von hohem Nutzen
  • auch ohne Phantomspeisung funktionsbereit

  • Contra
  • filterloser Betrieb bei anliegender Phantomspeisung nicht einstellbar

Bereich

Produkttyp

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