- Pro
- Insert-Buchsen
- solide Verarbeitung
- gutes visuelles Feedback
- regelbarer Kopfhörerausgang
- integrierter USB-Hub
- Klang
- Contra
- Monitoring im Einzelfall redundant
Audiowandler haben im modernen Tonstudio fraglos den undankbarsten Job: Während jedes noch so unbedeutende Plug-In aus der Dynamik- und EQ-Fraktion höchste Aufmerksamkeit genießt, sollen die braven AD/DA-Konverter einfach nur ihren Job machen, nämlich in möglichst guter Qualität und Geschwindigkeit zwischen Elektronen- und Bit-Fluss übersetzen. Umso erfreulicher also, dass der Einstieg von Akai im Bereich der AD/DA-Wandler nicht einfach nur eine mit Ein- und Ausgangsbuchsen und etwas Prozessorintelligenz ausgestattete Blackbox ist, sondern sowohl optisch wie auch konzeptionell einen ziemlich eigenständigen Ansatz verfolgt.
Akai gehen direkt mit zwei Versionen an die Startlinie: Dem EIE und dem EIE Pro. Beide Geräte gleichen sich vom Aufbau wie ein Ei dem anderen, mit dem Unterschied, dass das EIE ohne Pro im Namen eine rote Frontplatte spendiert bekommen hat und seine maximale Auflösung bei 16 Bit endet. Da man heutzutage selbst im Proberaum oder beim Field-Recording nicht ohne zwingende Not noch mit 16 Bit arbeiten sollte, testen wir im Folgenden die Pro-Version, die mit zeitgemäßen 24 Bit aufwartet.
Jan schrieb:10:54 | 11.06.2012
Das Gerät scheint interessant zu sein. Dennoch eine Frage: Ist es bei dem Gerät möglich einen externen Preamp anzuschließen?Ich sehe nur Inserts (wohl eher für Comp/EQ etc.) und vorne einen Line-Level-Kippschalter (wird dann wohl doppelt gewandelt/verstärkt?). :( Vielen Dank für die Hilfe! :)
BonedoMalte schrieb:11:44 | 12.06.2012
Hi Jan, du kannst natürlich einen Preamp und das Audiointerface in Reihe schalten über den Input. Du musst dann aber aufpassen, dass die Eingangsempfindlichkeiten auf beiden Seiten gleich eingestellt sind! Viel Spaß beim Basteln!
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