Electro-Voice RE320 Test
Tauchspulen-Mikrofon
Die dunkle Seite der Macht?
Im Gegensatz zum hier getesteten RE320 (rechts im Bild) muss das beige-graue RE20 wohl kaum vorgestellt werden. Fast jedem, der viel mit Mikrofonen zu hat, ist dieses „Ungetüm“ zumindest bekannt. Falls das anders sein sollte, empfehle ich wärmstens die Lektüre des entsprechenden Tests hier auf bonedo.de (weiter unten auswählbar). Ich arbeite viel und gerne mit dem RE20. Umso interessierter war ich, als ich auf einer Pressekonferenz in Straubing im letzten Jahr erfahren habe, dass die Familie der RE-Mikrofone fortan nicht mehr aus RE20 und RE27N/D bestehen wird, sondern auch ein weiterer Spross unterwegs ist.
Das Electro-Voice RE320 hat zwar eine deutlich höhere Zahl in der Produktbezeichnung als das 20 und das 27, doch mit dem Preis verhält es sich genau andersherum: Mit unter 400 Euro (UVP) ist es deutlich preiswerter als die anderen beiden. Stöbert man durch die Webseite des Herstellers, erkennt man, dass dort das RE320 unter den Live-Mikros zu finden ist, während 20 und 27N/D als "Broadcast Announcer"-Mikros geführt werden. Dass man auf derartige Kategorisierungen nicht allzu viel geben sollte, ist jedoch sicher geläufig.







Bonedoleser schrieb:06:29 | 25.07.2012
Hallo Nick,das RE20 wird ja auch ganz gerne zur abnahme von Amps, sowohl Gitarre als auch zB an einer 8x10 Bassbox, eingesetzt.Eignet sich da das RE320 deiner Meinung nach gleichermaßen?