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Test
09.10.2012
Test

Behringer Xenyx 302 USB Test

USB-Mischpult

Klein, aber fein ?!

Beim ersten Auspacken unseres heutigen Testobjektes kamen mir in der Tat spontane Kindchenschema-orientierte Assoziationen in den Sinn, doch der Leichtigkeit wegen möchte ich keine Zeit mit klebrigen Phrasen verlieren und lieber gleich die Sache direkt beim Namen nennen: Das Behringer Xenyx 302 USB ist ein äußerst günstiges Fünfkanal/Zwei-Bus Kleinmischpult mit einem Mic-Preamp, reichlich Anschlussmöglichkeiten und einem eingebauten 2In-2Out USB-Interface.

Doch Behringer-Marketing-Deutsch liest sich immer etwas sperrig, weswegen wir den Funktionsumfang einmal genauer aufdröseln werden!

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Herstellerprofil

User Kommentare

Andreas P. schrieb:13:05 | 30.10.2012

Theoretisch ist das Xenyx 302 USB die preisgünstigste Möglichkeit um mit einem Großmembran Kondensatormikrofon Aufnahmen an einem PC zu machen.Praktisch hat das Xenyx 302 USB aber nur 15 Volt Phantomspeisung – nicht 48 Volt.http://www.youtube.com/all_comments?v=SCRS5Yj5FjMHöchstwahrscheinlich ist es auch nur deshalb möglich auf einen Schalter für die Phantomspeisung ganz zu verzichten. Bei echten 48 Volt darf man nur bei abgeschalteter Spannung das Mikro ein oder ausstöpseln.Nun, währe schön wenn Ihr da bei Bonedo mal einen Test mit möglichst vielen verschiedenen Großmembran Kondensatormikrofonen macht, um festzustellen,wie sich diese niedrige Spannung auswirkt.Dabei sollte es nicht nur darum gehen ob es funktioniert oder nicht, sondern auch darum,ob die Werte, die der Mikrofonhersteller bei 48 Volt verspricht bei 15 Volt immer noch geliefert werden.Behringer ist ja nicht der einzige Hersteller, der bei Kleinstmischpulten diesen technischen Trick verwendet um wenigstens 15 Volt Phantomspeisung zu haben.Also, bringt da mal ein bisschen Licht ins Dunkel !Gruß Andreas

Felix Klostermann schrieb:16:36 | 30.10.2012

Hallo Andreas, vielen Dank für deine Ergänzungen und Anregungen! Bei meinen Tests mit sind mir allerdings keine Probleme mit der vom Standard abweichenden Phantomspannung aufgefallen. LG, Felix.

Andreas P. schrieb:13:02 | 31.10.2012

Naja, bei welcher Gelegenheit sollten auch Probleme aufgetreten sein? Ein SM 57 braucht keine Phantomspeisung und ein Brauner VM1 hat sein eigenes Netzteil das zwingend verwendet werden muss da es über ein achtpoliges Spezialkabel am Mikro angeschlossen wird. Gruß Andreas

Felix Klostermann schrieb:18:06 | 31.10.2012

Hallo Andreas, du hast natürlich vollkommen recht! Mein Fehler, da war ich mit der Antwort wohl etwas vorschnell... Theoretisch kann man hier zwar jedes Mic anschließen, wenn dieses aber explizit nach 48V verlangt, wird es allerdings hier vor allem durch starkes Rauschen und einen sehr geringen Pegel auffallen. Die meisten Großmembran-Kondensator-Mics scheiden demnach wohl aus. LG, Felix.

Michae G. schrieb:00:03 | 05.12.2012

Wie ist das mit dem unten beschrieben Playback gemeint und wie muss was verbunden werden?Etwas anhören und dabei etwas anderes gleichzeitig aufnehmen ist über den Main-Mix so natürlich nicht möglich. Das ist aber gar nicht schlimm, denn dafür ist der PHONES-Bus gedacht, in dem grundsätzlich alle Kanäle gleichzeitig anliegen. Man könnte sich so also sein Playback auf Kanal 2 (Line oder USB) legen, und dann mit einem an den Kanal 1 (MIC) angeschlossenen Instrument bzw. Mikrofon dazu spielen bzw. singen. So kann man beide Signale gleichzeitig auf dem Kopfhörer hören und dabei nur das MIC Signal über den MAIN MIX routen und entsprechend aufnehmen. Das ist halbwegs clever und geschieht ohne Latenzen, die ansonsten durch ein alternatives Routing durch den Computer entstehen würden.

Iseldor schrieb:23:11 | 20.01.2013

Hallo Felix,Ich habe mir das Teil vor kurzem zugelegt. Jedenfalls ist meine Frage jetzt: Da das ding angeblich nur 15 Volt Phantomspeisung hat, muss ich mir dann ein Mikrofonvorverstärker kaufen? Ich habe sowieso nicht so viel Geld daher möcht ich auch nichts auf gut Glück kaufen...Außerdem : Wenn ich mir z.B. ein PreAmp kaufen würde, könnte ich das dann mit jenem Mischpult "verbinden"? Gruß

Felix Klostermann schrieb:14:24 | 21.01.2013

@Iseldor: Ich würde mir keinen extra Mikrofonvoverstärker kaufen um mit dem Xenyx aufnehmen zu können. Besitzt du denn schon ein Mikro? Wenn nein, dann kauf die ein ordentliches dynamisches Mikro, was keine Phantomspannung benötigt. @michae G.: Ein Playback ist ein Stück bereits aufgenommene Musik, zu dem man "mitspielen" kann. Das lässt du über den USB-Port wiedergeben. Deine Gitarre/Mikro/Keyboard steckst du in Kanal eins und spielst dazu. Auf dem Hauptausgang hörst du dann beides "gemixt". Getrennt aufnehmen geht allerdings nicht, deswegen hab ich den entsprechenden, kleinen Workaround im Test beschrieben. Ich hoffe das hilft dir schonmal weiter, ansonsten spezifizier dein Anliegen doch bitte noch etwas genauer. LG;felix.

Tobi schrieb:20:17 | 09.02.2013

Hallo Felix, ich habe mir das 302USB geholt um an meiner selbstgebauten "Boombox" dieverse Quellen und Mik. zusammen zu mischen. Leider habe ich ab Main Mix Out ein deutlich stärkeres Rauschen erfahren, als bei direkt verbundenen Quellen. Habe noch an meinem HiFi Verstärker, AUX, dasselbe versucht. Auch da hatte ich en deutlich stärkeres Rauschen als ohne 302USB dazwischen. Kannst Du etwas zur Qualität des Ausgangssignals sagen? Ich bin auf dem Gebier Laie und habe keine Vergleichswerte zu anderen Mischern. Dine Antwort würde mich freuen.

Harald schrieb:21:57 | 03.05.2013

Hallo,kann ich das interface auch mit guitar rig oder ähnliches verwenden?was ich gerne wissen würde, kann ich das signal des Mic/Klinke kanals so routen dass ich nur das signal über vom rechner höre?!?!danke!

Autor

Felix Klostermann Felix Klostermann ist Diplom-Wirtschaftsingenieur für Elektro- und Informationstechnik. Sein Steckenpferd ist die elektronische Musik – sowohl als Mix Engineer im Studio als auch am FOH-Platz.

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Bewertung

4.5 / 5
Behringer Xenyx 302 USB Test
Behringer Xenyx 302 USB Test

Audiobeispiele

Pro + Contra

  • Pro
  • Pragmatisches Design
  • Kompakte Maße
  • Viele Anschlussmöglichkeiten
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr günstig

  • Contra
  • Rauschen in den Gain-Stufen bei hoher Verstärkung

Bereich

Produkttyp

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