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Kompromisslose Glaskolben

Die deutsche Verstärkerschmiede Hughes & Kettner gibt die Einführung eines neuen Röhrentestverfahrens bekannt. Mit einem speziell entwickelten Prüfgerät, dem „Vacuum Tube Inspector“, werden ab sofort die mechanischen und elektrischen Eigenschaften von Endstufenröhren in sechs Durchläufen gemessen.

„Wir waren in den letzten Jahren mit der klanglichen Konstanz und Zuverlässigkeit der auf dem Weltmarkt erhältlichen Röhren nicht zufrieden. Deshalb haben wir unser eigenes Röhrentest-Programm entwickelt, welches das umfangreichste und härteste Prüfverfahren überhaupt darstellt“, erklärt Bernd Schneider, seit mehr als 30 Jahren Röhren-Amp-Designer und Chefentwickler bei Hughes & Kettner.

Zu den Tests zählen neben einem peniblen Bias-Matching die Belastung mit 3000 Volt Überspannung, ein mechanischer Hammertest, eine Vakuum-Messung sowie ein halbstündiger Burn-in-Test. Nur Röhren, die diese Tortur schadlos überstehen, finden ihren Weg in die Verstärker von Hughes & Kettner. Dazu Paul Airey, Leiter der Qualitätssicherung: „Obwohl wir von Anfang an ausschließlich vorselektierte Röhren in unseren Amps verwendet haben, erlaubt dieses Testverfahren eine weitere, drastische Qualitätssteigerung. So entlarvt der Vacuum Tube Inspector gut ein Drittel der Röhren als schwarze Schafe.“

Mehr über das neue Röhren-Testverfahren erfahren Sie unter www.hughesandkettner.com. Dort ist auch ein Video zum Vacuum Tube Inspector zu

HughesKettner_PR_Vacuum_Tube_Inspector_D
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von Bonedo Archiv

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