Test
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31.08.2015

Stairville MH-z1915 Quad LED Wash Zoom

Moving Head

Washen, beamen, zoomen

Heute im Bonedo-Test: Stairvilles MH-z1915 Quad LED Wash Zoom. Ein wahrlich treffsicherer Name, denn damit möchte der Hersteller zum Ausdruck bringen, dass dieses „Wash Light“ nunmehr nicht nur ein Wash ist, sondern durch seinen mächtigen Zoom mit einem Beam Light verschmilzt und dabei moderne Quad-LEDs einsetzt. Auf dem Papier kommt dieses Produkt hinsichtlich der Ansteuerungsmöglichkeiten teuren Konkurrenzmodellen nahe. Flexibilität, Funktionsumfang und Handhabung stehen aber auf einem ganz anderen Blatt. Ein Test muss her.

Details

Stairvilles Moving Head misst 340 x 420 x 250 mm, wiegt 10,6 kg und fährt mit einem flexiblen Funktionsumfang auf. 19 Quad-LEDs (RGBW) mit je 15 Watt versprechen 37.000 lx @ 2 m. Diese Leistung strahlt der MH-z1915 mit einer Zoomoptik von11 bis 58 Grad ab.

Die Bewegungsachsen können sich mit 540 Grad Pan und 270 Grad Tilt durchaus groß nennen. Standalone lässt sich der Head für viele Situationen konfigurieren und selbstverständlich ist ein eingebautes Mikrofon für den Betriebsmodus Sound-to-Light vorhanden. Über DMX könnt ihr die Lichtausgabe in bis zu fünf Bereiche unterteilen.

Unboxing

Der Testkandidat erreicht mich sicher in Styropor gebettet. Die Verpackung lässt sich bestimmt einige Male verwenden, bevor die Anschaffung eines Case notwendig wird. Der Moving Head ist optisch sehr ansprechend gestaltet, selbst der den LEDs gegenüberliegende große Lüfter hat seinen eigenen Charme.

An den Seiten befinden sich stabile Tragegriffe; großartig, wenn das Gerät von A nach B befördert werden muss. Eine vormontierte Öse für ein Fangseil ist in der Bodenplatte verschraubt. Eine Anschlussleitung und alles, was man bis zum C-Haken braucht, nebst einer übersichtlich gegliederten und gut verständlichen Bedienungsanleitung, gehört zum Lieferumfang.

Aufbau

Soll der Effekt von oben leuchten, montiert ihr zwei Teile, die als Verbindung zu einem C-Haken dienen. Soll das Teil auf den Füßen stehen, müsst ihr zuerst die Fangseil-Öse demontieren. Dies gelingt ohne Werkzeug buchstäblich im Handumdrehen. Auf seinen vier Gummifüßen steht der Mh-z1915 absolut stabil.

Neben dem Power-In gibt es einen Power-Out, leider wurde aber auf PowerCon-Anschlüsse verzichtet. Schade ist ferner, dass nur dreipolig via DMX verkabelt werden kann. Dank der mitgelieferten Anschlussleitung lässt sich aber trotzdem sofort loslegen. Im Standalone-Modus bekommt ihr schnell einen ersten Eindruck über die Leistung dieses Moving Heads.

Handhabung

Mittels vier Tasten navigiert ihr komfortabel, übersichtlich und logisch durchs Menü. Nach Einstellen der DMX-Adresse wird diese angezeigt und eine rot blinkende LED signalisiert ein vorhandenes DMX-Signal. Bei Nichtbenutzung schaltet sich die Hintergrundbeleuchtung des Displays nach einer Weile aus, die rote LED blinkt allerdings weiter.

Zu den Besonderheiten zählt unter anderem die Pan/Tilt-Limitierung in drei Stufen. So lassen sich ungewollte Lichtrichtungen ausschließen. Außerdem bietet das Menü vier Dimmer-Kurven und den Smooth-Modus. Damit sind auch unauffällige, langsame und gleichzeitig stufenlose Bewegungen möglich.

Im Standalone-Betrieb unterscheidet das Gerät zwischen schnell und langsam, der Sound-to-Light-Modus spielt fest vorprogrammierte Shows ab. Die DMX-Steuerung bietet einen 14- und 34-Channel-Modus.

Nicht schlimm, aber wissenswert: Das Gerät verfügt weder über einen automatisch geschalteten Terminator noch über einen internen Booster. Ihr benötigt also zusätzliche Geräte, um mehr als 32 Heads in einer DMX-Kette anzuschließen.

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