Test
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19.09.2017

Showtec Phantom 130 Spot Test

LED-Spot Movinghead

Farbe, Vielfalt, Leistung!

Der Showtec Phantom 130 Spot reiht sich als mittelgroßer und zugleich leistungsstarker Movinghead in die Phantom-Familie ein. Er will den professionellen Sektor erobern und ist dafür mit umfangreichen Features ausgestattet. An Bord befinden sich eine 130 Watt starke LED für hohen Output, ein festes Goborad, ein rotierendes Goborad, Farbrad und Prisma. Nicht zu vergessen: der elektronische Shutter und der motorisierte Fokus sowie der per DMX ansteuerbare Zoom. Die Features sind vielversprechend, das bühnentauglich hochwertige Design ebenso. Wir wollen uns anschauen, wie sich die Lampe in der Praxis behauptet.

Details

Der Phantom 130 Spot macht schon beim Auspacken einen professionellen Eindruck. Das Gehäuse ist aus Metall und stabilem Plastik konstruiert; Head, Träger und Chassis sind bestens ausbalanciert. Ebenso überzeugend sind die Verschraubungen, bei denen auf optimalen Halt Wert gelegt wurde, ohne die Servicefreundlichkeit zu beeinträchtigen. Mit 13,1 Kilogramm ist der Phantom kein Leichtgewicht. Das ist allerdings angesichts der professionellen Zielgruppe und voraussichtlichen Verwendung keinerlei Negativ-Argument. Wo Leistungsfähigkeit drinsteckt, kann das nicht ohne entsprechendes Gewicht funktionieren. Die Maße betragen 321 x 211 x 462 Millimeter, wodurch er sich im mittelgroßen und mittelschweren Bereich positioniert.

Frontblick

Blickt man dem Spot ins Gesicht, zeigt sich das Hauptargument des Geräts: die weiße LED mit ihrer Leistung von satten 130 Watt. Die Frontscheibe ist von einem abgerundeten Rahmen umgeben. Der Rahmen ist mit vier soliden Schrauben fixiert. Zoomen und Fokussieren wird mit der internen Optik durchgeführt. Der Kopf ist in einer tropfenförmig abgerundeten, leicht ergonomischen Bauweise konzipiert. Auf der Ober- und Unterseite gibt es Belüftungsschlitze. Auf der Kopfrückseite trifft der Blick auf den großen Ventilator, der von einem weiteren Gitter geschützt ist. Das Gitter bewahrt außerdem unachtsame Finger davor, mit dem Lüfter in schmerzhaften Kontakt zu kommen.

Typisch Showtec ist der Ausleger in rechteckig gewinkelter Ausführung. Er ermöglicht haltsichere Rotationen bei geringen Fliehkräften. Die Halterung ist stabil und mit leichtgängigen Gelenken ausgestattet. Die Außenseiten des Auslegers nutzt Showtec als Präsentationsfläche für das Marken- und Modelllogo. Das Chassis ist auf den Road-Betrieb bestens eingestellt.

An beiden Seiten sind zwei solide Tragegriffe vorhanden, die leicht konisch geschwungen sind und sich zur Mitte verjüngen. Rechts und links sind sie mit dicken Inbusschrauben fixiert. Hinter den Griffen wiederum Belüftungsgitter. Auch hier kehrt das Kühlkonzept wieder. Auf der Chassis-Vorderseite befindet sich das Display, daneben die vier Bedientaster.

Wie die Display-Seite ist auch das Anschlussfeld auf der Rückseite des Chassis versenkt verbaut, wodurch die Geräte- und Betriebssicherheit unterstützt wird. An Anschlüssen vorhanden sind hier jeweils ein Power-Twist Ein- und -Ausgang. Es folgen der Sicherungsschacht mit darunterliegender Erdung sowie die dreipoligen DMX-In und DMX-Out.

Wie erwartet, kann der Phantom 130 auf dem Boden positioniert oder mit Schnellanschlüssen an einer Traverse installiert werden. Ausgestattet ist er dafür an der Unterseite mit vier Standfüßen sowie der Halterung für die im Lieferumfang enthaltenen Quick-Locks. Auch befindet sich hier die Öse für das Sicherungsseil. Beinahe müßig zu erwähnen: Lüftungsschlitze gibt’s auch auf der Unterseite des Geräts.

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