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Sennheiser HD 280 Pro Test

Der deutsche Hersteller Sennheiser hat diverse Kopfhörer im Portfolio, die sich unter professionellen Anwendern einer steten Popularität erfreuen.

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Hierzu zählt auch der HD 280 Pro, der seit seinem Erscheinen in den frühen 2000ern schon fast den Klassiker-Status erreicht hat und im Tonstudio, live, aber auch in der DJ-Gemeinde beliebt ist.
Im unserem Test befindet sich die 2016 überarbeitete Version des Monitorkopfhörers, den wir unter anderem daraufhin überprüfen wollen, für welche Anwendungen er gewinnbringend eingesetzt werden kann und wofür er sich vielleicht nicht so optimal eignet.

Details

Sennheiser HD 280 Pro: Bauweise

Der Sennheiser HD 280 Pro ist ein geschlossener Kopfhörer, der mit ohrumschließenden Ohrmuscheln ausgestattet ist und dessen Schallwandler nach dem herkömmlichen elektrodynamischen Prinzip arbeiten. Der Faltmechanismus des Gehäuses erlaubt das Zusammenklappen des Kopfhörers auf ein transportfreundliches Packmaß.

Der HD 280 Pro lässt sich problemlos verstauen.
Der HD 280 Pro lässt sich problemlos verstauen.

Verarbeitung

Die Verarbeitung des in den USA gefertigten Kopfhörers bietet mit Ausnahme der etwas schlampigen Positionierung des Aufklebers (siehe Abbildung) keinen Grund zur Beanstandung. Die pragmatische Kunststoffkonstruktion des Gehäuses erscheint robust genug für die Beanspruchung unter professionellen Bedingungen und gleicht in hohem Maße dem etwa doppelt so teuren Sennheiser HD 300 Pro, der mir gleichzeitig zum Test vorliegt. Lediglich das Material der austauschbaren Polster (Kunststoff) macht einen etwas preiswerteren und möglicherweise „kurzlebigeren“ Eindruck als beim 300er. Letztere Aussage ist ohne einen Langzeittest natürlich hypothetisch und wäre aufgrund der Austauschbarkeit gegen Ersatzpolster auch kein unlösbares Problem.

Fotostrecke: 3 Bilder Offenbar ist man jenseits des Atlantiks mit Aufklebern nicht ganz so treffsicher.

Mitgelieferte Kabel und Co.

Der Sennheiser HD 280 Pro wird ohne eine nennenswerte Zusatzausstattung ausgeliefert, was angesichts des relativ preiswerten Angebots des deutschen Herstellers aus meiner Sicht akzeptabel ist. Der obligatorische Schraubadapter (vergoldet) von 3,5 auf 6,35 mm am unteren Ende des bis auf 3 m streckbaren Spiralkabels fehlt natürlich nicht. Optional sind Polster für den Kopfbügel und die Ohrmuscheln erhältlich. Auch das Kabel lässt sich austauschen, wobei hierzu die Demontage der linken Ohrmuschelabdeckung erforderlich ist. Eine zugängliche Steckverbindung wäre hierfür definitiv praktischer gewesen.

Die Polster - hier die Polsterung des Kopfbügels - sind bei Bedarf leicht zu ersetzen.
Die Polster – hier die Polsterung des Kopfbügels – sind bei Bedarf leicht zu ersetzen.

Technik und Kennzahlen

Wie beim großen Bruder HD 300 Pro findet man auch beim HD 280 Pro eine mit 32 dB identische Kennzahl zur passiven Geräuschdämfung, die eine gute Eignung zur Verwendung in einer lauten Umgebung vermuten lässt. Tatsächlich trifft das auf unseren Testkopfhörer zu. Dokumentationen über die Dämmfähigkeit sucht man bei vielen Herstellern geschlossener Kopfhörern leider vergeblich, obwohl sie eine höhere Aussagekraft besitzt als die Angaben zum Übertragungsbereich, die in vielen Fällen ein falsches Bild vom Wiedergabecharakter eines Kopfhörers vermitteln. Wie sich die angegebenen 8 bis 25000 Hz im Klangbild des Sennheiser Kopfhörers widerspiegeln, lest ihr im Praxisteil dieses Testberichts. Die weiteren technischen Angaben, die am Ende dieses Testberichts aufgelistet sind, entsprechen in Bezug auf Belastbarkeit und Pegelfestigkeit den Anforderungen bei der professionellen Verwendung und auch der Musikkonsum an mobilen Abspielgeräten ist bei einer Impedanz von 64 Ohm in zufriedenstellender Lautstärke gewährleistet, obwohl das lange Spiralkabel natürlich nicht die optimale Variante für einen Mobilkopfhörer ist.

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Profilbild von Rene Haenggi

Rene Haenggi sagt:

#1 - 28.08.2023 um 15:17 Uhr

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Wie im Test vermutet, halten die Kunststoffübertzüge der Zeit nicht Stand und lösen sich auf. Das Gute ist, man kann ihn auch mit abblätterndem Überzug noch tragen.

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