Hersteller_Line6
Test
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30.03.2009

Line 6 Spider Jam Test

Begleitservice inklusive

Rockmusik ist Mannschaftssport! Man benötigt wenigstens eine Gitarre, einen Bass und ein Schlagzeug, wobei dem Umfang der Besetzungsliste nach oben bekanntlich keine Grenzen gesetzt sind. Mit steigender Mitgliederzahl wird es allerdings erfahrungsgemäß immer schwieriger, sich auf Proben- oder Gigtermine zu einigen. Und besonders für ausgedehnte Soloausflüge ist man als Gitarrist nun mal auf eine gut treibende, stets dezent im Hintergrund agierende Rhythmusgruppe angewiesen – denn wer von uns ist schon in der Lage, ein wirklich atemberaubendes Gitarrensolo einfach aus dem Ärmel zu schütteln. Es mag für den Zuschauer mühelos aussehen, aber wir wissen alle, wie viel Schweiß und Ohrenbluten die Vorbereitung für ein Solo kosten kann. Steht die Band zur Verfügung, dann läuft die Probe meist nach dem Motto: „Jungs, BITTE - nur noch einmal, dann hab ich es auch perfekt drauf!“ Angeblich haben geschäftstüchtige Bassisten auf diese Weise schon den einen oder anderen Euro hinzuverdient, und unter Gitarristen hält sich hartnäckig die Meinung, für den Schlagzeuger reiche ein Bier.

 

Damit soll jetzt Schluss sein. Gitarristen sind nicht länger erpressbar, Investitionen in Alkoholika gehören der Vergangenheit an und das Betteln hat ein Ende: Schon seit längerer Zeit gibt es MIDI Playbackmaschinen wie die QY-Serie von Yamaha, bei denen man einen Style einstellt, eine Akkordfolge eingibt und dann endlos zu MIDI Drums, Bass und Keyboards jammen kann. Jedoch klingt das immer ein wenig nach Plastik und ist nicht wirklich mit dem treibenden Groove der eigenen Rhythmusgruppe zu vergleichen. Im Gegensatz dazu ging der Hersteller Line 6 vor einigen Jahren einen Schritt weiter und ließ die Jam-Playbacks für die Toneport-Serie von bekannten Musikern in professionellen Studios einspielen. Mit einer Auswahl dieser Playbacks ist der neue Übungsamp Spider Jam ausgestattet, ein Übungsverstärker mit integrierter Backing-Band. Wie sich das Ganze anhört und anfühlt, und was es sonst noch an Extras gibt, das erfahrt ihr im folgenden bonedo Test.

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