Hersteller_Electro-Harmonix Gitarre
Test
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11.12.2013

Electro-Harmonix East River Drive Test

Overdrive-Pedal

Skyline Screamer

Der Electro Harmonix East River Drive im bonedo-Test - Der New Yorker Hersteller Electro Harmonix um Mastermind Mike Matthews gehört zweifellos zu den Kultmarken im Effektgewerbe. Seit den Siebziger Jahren werden die Elektriker unter uns Saitenmusikanten von ihm mit Klangverformern aller Art ausgestattet, von denen einige wie beispielsweise der Big Muff oder der Memory Man Legendenstatus erreicht haben und fester Bestandteil vieler Effekt-PlugIns oder Modeling-Geräte sind. Während man in puncto Zerrsounds mit Electro Harmonix eher die sägende Fuzz-Abteilung im Hinterkopf hat, kommt nun mit dem East River Drive ein Gerät, das genau das Gegenteil erzeugen soll, nämlich einen natürlich klingenden Overdrive.

Die Aufschrift „Your Skyline Screamer“ auf der grünen Verpackung ist auf jeden Fall eine recht klare Ansage, in welche Richtung es gehen könnte. Ob der New Yorker Schreihals dem Tube Screamer Paroli bieten kann, werdet ihr im folgenden Test erfahren.  

Details

Gehäuse/Optik

Der East River Drive gehört zur Nano-Serie, die mit kleinen Abmessungen (68 x 111 x 47 mm B x T x H) und recht spartanischer Optik daherkommt. Der Zerrer wird in einem unbearbeiteten Druckgussgehäuse ausgeliefert, lediglich auf der Oberseite bietet eine aufgeklebte Folie die notwendige Beschriftung für die Bedienelemente und eine Skyline-Optik. So werden Produktionskosten gespart, was letztlich zu einem Straßenpreis von unter 60 Euro führt. Schalter und Regler sind auf der Oberseite angeordnet und zur optischen Kontrolle dient eine grüne LED neben dem Fußschalter. Die Klinkenbuchsen zum Anschluss an Gitarre und Amp befinden sich wie gewohnt an den Seiten und die Buchse für das Netzteil an der Front. Das Pedal kann entweder mit Netzstrom oder Batterie (9V) betrieben werden. Für einen Batteriewechsel müssen allerdings die vier Bodenschrauben gelöst werden, aber da unser Testkandidat nur 6 mA Strom verbraucht, sollte das nicht allzu oft der Fall sein. Vier Gummifüße geben dem East River Drive auf jeden Fall stabilen Halt auf glatten Bühnenböden und eine True Bypass Schaltung verhindert, dass das Signal im ausgeschalteten Zustand in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird.

Bedienung

Bei den Regelmöglichkeiten ist auch bei unserem Kandidaten das klassische Zerrtrio mit Volume, Drive und Tone zugange. Volume regelt die Endlautstärke, Drive sorgt für die Verzerrung und mit dem Tone-Regler kann die Klangfarbe eingestellt werden. Bedienungstechnisch also alles im grünen Bereich, lediglich die Position der dünnen weißen Striche auf den Potiknöpfen könnten unter Umständen bei schwachem Bühnenlicht etwas schwer auszumachen sein. Aber bei drei Reglern sollte nicht allzu viel anbrennen.

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